Lot 289
Albrecht Dürer,
1471 Nürnberg – 1528 EBENDA
DER HEILIGE EUSTACHIUS (ST. HUBERTUS)
Kupferstich.
35,6 x 26 cm.
Monogrammiert „AD“ unten mittig auf einem Täfelchen in der Darstellung.
Um 1501 entstandener größter Kupferstich Dürers, in welchem er durch die ungewöhnliche Dichte und Feinheit der Stichelarbeit zu überzeugen vermag und seine Zeitgenossen und auch spätere Kunstkenner nachhaltig beeindrucken konnte. (†)
Anmerkung:
Die Legenda Aurea berichtet vom römischen Feldherrn Placidus, welcher im Dienst von Kaiser Trajan stand. Auf der Jagd verfolgte er einen mächtigen Hirschen, wurde jedoch, als er ihn stellte, von einer hellen Lichterscheinung geblendet: das Kreuz Christi erschien ihm im Geweih des Hirschen und Christus sprach durch den Mund des Tieres zu ihm „Eustachius, was jagst du mich, glaube mir, ich bin Christus und habe lange nach dir gejagt“. Daraufhin bekehrte er sich zum Christentum und nahm den griechischen Namen Eustachius an. Als Jagdpatron und einer der vierzehn Nothelfer erlangte er im späten 15. Jahrhundert große Popularität.
Vergleiche:
Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, Inv. Nr. Gr. A. 12840.
Literatur:
Bartsch 57. Meder 60. Schoch/Mende/Scherbaum 32. (1222123) (13)
Albrecht Dürer,
1471 Nuremberg – 1528 ibid.
ST. EUSTACE
Copperplate engraving.
35.6 x 26 cm.
Monogrammed “AD” at bottom centre on a little panel within the depiction.
Largest copperplate engraving created ca. 1501 by Dürer, in which he convinces with an unusual density and fineness of the engraving and impressed his contemporaries and later art experts alike. (†)
Comparisons:
Art collections of Nuremberg City, inv. no. Gr. A. 12840.
Literature:
Bartsch 57. Meder 60. Schoch/Mende/Scherbaum 32.
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