Lot 111
Alechinsky, Pierre 1927 Brussels "L'OEIL DU PUITS". 1999. Acrylic on paper. Laid down on canvas. 200 x 200cm. Signed and dated lower right: Alechinsky 1999. As well as titled verso on the stretcher lower right: L'OEIL DU PUITS. Studio placket. Provenance: - Baukunst Galerie, Cologne (label) - Galerie Lelong, Paris - Private collection Belgium. <a href="https://www.van-ham.com/en/buy/how-to-buy-sell/explanations-to-the-catalogue-modern-contemporary-art.html" target="_blank">Explanations to the Catalogue</a> Pierre Alechinsky Post-War Art Post War 1990s Abstract Works on paper Acrylic Alechinsky, Pierre 1927 Brüssel "L'OEIL DU PUITS". 1999. Acryl auf Papier. Auf Leinwand aufgezogen. 200 x 200cm. Signiert und datiert unten rechts: Alechinsky 1999. Sowie betitelt verso auf Keilrahmen unten rechts: L'OEIL DU PUITS. Atelierleiste. Provenienz: - Baukunst Galerie, Köln (Aufkleber) - Galerie Lelong, Paris - Privatsammlung Belgien Die Kunst von Pierre Alechinsky hat ihre Wurzeln in den Bestrebungen der internationalen Künstlergruppe "Cobra". Im Jahr 1949, im Anschluss an seine Ausbildung an der École Nationale Superieur d'Architecture et des Arts Décoratifs in Brüssel, stieß er zu dieser Künstlergruppe um Karel Appel, Constant, Asger Jorn, Corneille, Christian Dotremont, Joseph Noiret u.a. und bleibt aktives Mitglied bis zu ihrer Auflösung im November 1951. Stilistisch bedienten sich die Maler der Künstlergruppe der Mittel einer expressiv abstrahierenden Figuration. 1954 lernt Alechinsky den chinesischen Künstler Walasse Ting kennen. Durch ihn wird er in die Kunst der fernöstlichen Kalligrafie eingeführt, die sein Werk nachhaltig beeinflusst. Er ist begeistert von der Art und Weise, wie sie Papier auf den Boden legen, sich beugen und ihren ganzen Körper benutzen, um ihre Werke zu schaffen. Unter Verwendung der Schrift als Mittel des malerischen Ausdrucks wird nun die schwarze Farbe zum bestimmenden Gestaltungselement von Alechinskys unverwechselbaren Werken. Die Technik der ostasiatischen Kalligraphiemeister kommt seiner gestischen Pinselführung und der spontanen Umsetzung kreativer Einfälle entgegen. In seinen Arbeiten schafft Alechinsky einen ganz eigenen fantastischen Bilderkosmos in dem sich oftmals in starker Abstraktion unter anderem Tiere, Fabelwesen, Pflanzen und Gestirne finden. Das Sujet entsteht spontan und entwickelt sich aus dem Zusammenspiel von körperlicher Aktion und spontaner Assoziation. Seit 1965 wendet Alechinsky sogenannte "Randbemerkungen" an - auch "remarques marginales" genannt. Sie werden zu einem charakteristischen Gestaltungsmittel des Künstlers. Das auf Papier gemalte zentrale Motiv wird an allen vier Seiten von Tuschzeichnungen eingerahmt und auf Leinwand aufgezogen. Das hier vorgestellte Werk zeugt von einer Dynamik, welche die Faszination des Künstlers zur fernöstlichen Kalligraphie widerspiegelt. Die in leuchtendem Blau ausgeführten "Randbemerkungen" geben dem in schwarz und weiß gehaltenen Werk zusätzliche Farbigkeit und könnten auf Wasser und somit auf den Titel verweisen, der mit "Das Auge des Brunnens" übersetzt werden kann. <a href="https://www.van-ham.com/kaufen/informationen/erlaeuterungen-zum-katalog-modern-post-war-contemporary.html" target="_blank">Erl&#xe4;uterungen zum Katalog</a> Pierre Alechinsky Belgien CoBrA Nachkriegskunst Unikate 1990er Abstrakt Papierarbeit Acryl - - - 29.00 % buyer's premium on the hammer price VAT margin scheme, VAT included, but not indicated and not reclaimable Optional: 19.00 % VAT on the hammer price 25.00 % buyer's premium on the hammer price 19.00 % VAT on buyer's premium Artist resale rights: 1.50 % on hammer price over 400 EUR 0.50 % on hammer price over 200,000 EUR 0.25 % on hammer price over 350,000 EUR 0.13 % on hammer price over 500,000 EUR
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27/11/2019
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