Lot 184
Carl Schuch (1846 – Wien – 1903)
„Wildente und Blechdose“. Um 1885/90?
Öl auf Leinwand. Doubliert. 56 × 68 cm ( 22 × 26 ¾ in.). Unten links mit dem Signatur-Stempel: CSchuch.
Mit einer Bestätigung von Dr. Roland Dorn, Wiesbaden, vom 7. August 2017. Das Gemälde wird in den Catalogue raisonné, herausgegeben von der Carl Schuch-Gesellschaft und bearbeitet von Roland Dorn, unter der Nr. 448 aufgenommen.–
Retuschen. [3045]
Provenienz: Josef Paßmann, Essen / Privatsammlung, Berlin
Literatur und Abbildung: Versteigerung: Sammlung Josef Paßmann–Essen. Gemälde des XIX. Jahrhunderts. Essen, Hotel Kaiserhof, durch A. Wertheim, Berlin, 6.12.1929, Kat.-Nr. 116, Abb. Tf. X / 560. Kunstversteigerung. Köln, Lempertz, 23.–26.11.1977, Los 571, Farbtf. IX. / Brigitte Huck-Hajek: Karl Schuch. Die Stilleben. Wien, Univ., Diss., 1979, Nr. 62, Tf. 62 / 624. Kunstversteigerung. Köln, Lempertz, 19.11.1987, Los 494, Farbtf. XII / Roland Dorn: Carl Schuch: In: Ausst.-Kat.: Aus dem Neunzehnten. Von Schadow bis Schuch. Wiesbaden, Museum, 2015/16, S. 430–463, hier S. 451, Farbabb. 22 (nicht ausgestellt)
Eine tote Ente und eine Blechddose auf groben Holzbrettern, mehr braucht dieser geniale Künstler nicht, um ein beachtliches malerisches Feuerwerk abzufackeln. Carl Schuch hat dieses Motiv mit einer oder mehreren Enten im Laufe der Jahre in bis zu dreißig Bildern variiert. Die ursprünglich ganz aus der braunen Untermalung heraus aufgebaute Malschicht wird im Zuge des Malprozesses mit einer Vielzahl von Farbtönen angereichert, die von Weiß, Silber-und Blaugrau bis zu Ocker, Rot und Erdtönen reicht, wobei sich kühle und warme Farben im Detail wie im Bildganzen die Balance halten. Die genau beobachteten Farbreflexe auf dem Gefieder und der Blechdose weisen das Bild als ein Bravourstück zeitgenössischer Malerei um 1890 aus und gehen gleichzeitig aus der intimen Stilllebenmalerei eines Jean Siméon Chardin hervor. MM
Carl Schuch (1846 – Vienna – 1903)
„Wildente und Blechdose“. Circa 1885/90?
Oil on canvas. Relined. 56 × 68 cm ( 22 × 26 ¾ in.). Signature-stamp lower left: CSchuch.
Accompanied by a confirmation by Dr. Roland Dorn, Wiesbaden, dated 7 August 2017. The painting will be in the Catalogue raisonné, edited by the Carl Schuch-Society and edited by Roland Dorn, included as number 448.–
Retouchings. [3045]
Provenienz: Josef Paßmann, Essen / private collection, Berlin
Literatur und Abbildung: Auction: Sammlung Josef Paßmann–Essen. Gemälde des XIX. Jahrhunderts. Essen, Hotel Kaiserhof, through A. Wertheim, Berlin, 6.12.1929, cat.no. 116, ill. plate. X / 560. Art auction Köln, Lempertz, 23.–26.11.1977, lot 571, colour plate IX. / Brigitte Huck-Hajek: Karl Schuch. Die Stilleben. Wien, Univ., Diss., 1979, no. 62, plate. 62 / 624. Art auction. Köln, Lempertz, 19.11.1987, lot 494, colour plate. XII / Roland Dorn: Carl Schuch: In: Exhib.cat.: Aus dem Neunzehnten. Von Schadow bis Schuch. Wiesbaden, Museum, 2015/16, p. 430–463, here p. 451, Colour illustration. 22 (not exhibited)
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