Lot 661
David Reed
David Reed
No. 246
Oil and alkyd resin on canvas. 1987. C. 63.5 x 254 cm. Signed, dated, and titled on the reverse on the folded canvas.
David Reeds Malerei vereint, was zuvor unvereinbar und gegensätzlich erschien: der quasi industrielle Farbauftrag der Minimal Art, die Gestik des Abstrakten Expressionismus und das Hell-Dunkel der barocken Malerei. All dies wird mit Hilfe eines begrenzten Formenrepertoires demonstriert, das ausschließlich auf das konzentriert ist, was am Anfang jeder Malerei steht: der Pinselstrich. Schwungvoll mäandernde grüne Malspuren durchdringen und verschlingen sich, bis sie sich im extremen Querformat der Leinwand scheinbar ort- und ziellos verlieren. Oberhalb dieser All-Over-Struktur befindet sich ein annähernd gleich großes Feld, gefüllt mit lamellenartigen Pinselstrichen. Darüber drei kleinere, aber ebenfalls die Außenform aufgreifende, monochrome Farbfelder. Durch den Einsatz von Alkyd und Liquin verleiht der Künstler dem Bild eine einzigartige Transparenz.
David Reed - Retrospektive, Kunstmuseum St. Gallen, 2001, Kunstverein Hannover, 2001/2002.
Ruth Kaufmann, New York; Thomas Ammann Fine Art AG, Zürich; Privatsammlung, Schweiz.
David Reed
No. 246
Öl und Alkyd auf Leinwand. 1987. Ca. 63,5 x 254 cm. Verso auf der umgeschlagenen Leinwand signiert, datiert und betitelt.
David Reeds Malerei vereint, was zuvor unvereinbar und gegensätzlich erschien: der quasi industrielle Farbauftrag der Minimal Art, die Gestik des Abstrakten Expressionismus und das Hell-Dunkel der barocken Malerei. All dies wird mit Hilfe eines begrenzten Formenrepertoires demonstriert, das ausschließlich auf das konzentriert ist, was am Anfang jeder Malerei steht: der Pinselstrich. Schwungvoll mäandernde grüne Malspuren durchdringen und verschlingen sich, bis sie sich im extremen Querformat der Leinwand scheinbar ort- und ziellos verlieren. Oberhalb dieser All-Over-Struktur befindet sich ein annähernd gleich großes Feld, gefüllt mit lamellenartigen Pinselstrichen. Darüber drei kleinere, aber ebenfalls die Außenform aufgreifende, monochrome Farbfelder. Durch den Einsatz von Alkyd und Liquin verleiht der Künstler dem Bild eine einzigartige Transparenz.
David Reed - Retrospektive, Kunstmuseum St. Gallen, 2001, Kunstverein Hannover, 2001/2002.
Ruth Kaufmann, New York; Thomas Ammann Fine Art AG, Zürich; Privatsammlung, Schweiz.
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29.75 % buyer's premium on the hammer price
(27.37 % on the part of the hammer price exceeding 100,000 EUR)
(21.42 % on the part of the hammer price exceeding 500,000 EUR)
7.00 % pre-paid importation VAT on the hammer price, only reclaimable in case of export to a country outside the EU
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