Lot 268
Dubuffet, Jean
1901 Le Havre - 1985 Paris
Portrait de Georges Limbour. 1946. Oil on paper. Laminated on canvas. 42 x 32cm. Signed lower right: J.Dubuffet. Framed.
Provenance:
- Galleria Blu, Milan
- Sammlung Antonio Spada, Brescia
- Galerie Craven, Paris (label)
- Collection Dr. Ferdinand Krüppel, Neuss
- Private collection, North Rhine-Westphalia
Exhibitions:
- Galleria Narciso, Turin 1966, no. 26
Literature:
- Loreau, Max (ed.): Catalogue des travaux de Jean Dubuffet, vol. III, no. 101 (here divergent measurements).
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Jean Dubuffet
Tachism
Art Brut
Post-War Art
Post War
1940s
Portrait
Painting
Oil
Dubuffet, Jean
1901 Le Havre - 1985 Paris
Portrait de Georges Limbour. 1946. Öl auf Papier. Auf Leinwand kaschiert. 42 x 32cm. Signiert unten rechts: J.Dubuffet. Rahmen.
Provenienz:
- Galleria Blu, Mailand
- Sammlung Antonio Spada, Brescia
- Galerie Craven, Paris (Aufkleber)
- Sammlung Dr. Ferdinand Krüppel, Neuss
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
Ausstellungen:
- Galleria Narciso, Turin 1966, Nr. 26
Literatur:
- Loreau, Max (Hrsg.): Catalogue des travaux de Jean Dubuffet, Bd. III, Nr. 101 (hier abweichende Maßangaben)
Jean Dubuffet ist einer der bekanntesten Künstler der französischen Nachkriegskunst. Im hier vorgestellten Werk porträtiert Dubuffet den französischen Schriftsteller, Poeten und Philosophen Georges Limbour (1900 - 1970), ein enger Freund des Künstlers. Beide studieren ab 1918 gemeinsam in Paris Philosophie. Limbour ist Mitglied der Surrealistenbewegung und mit vielen Künstlern, wie Joan Miró oder André Masson bekannt. Insgesamt fertigt Dubuffet acht Portraits seines Freundes an. Während das erste Portrait von 1920 noch auf der naturgetreuen Darstellung des Schriftstellers beruht, entwickelt Dubuffet in den darauffolgenden Darstellungen den für ihn typischen Stil. Hierbei versucht der Künstler nicht, die Vorzüge seines Freundes hervorzuheben, sondern wählt, wie in dem hier angebotenen Werk, eine sehr freie Interpretation seines Motivs, ohne dabei an Präzision und Wiedererkennungswert einzubüßen. Den meisten Portraits gemein ist hierbei die Dreiviertel-Ansicht vor einem neutralen Hintergrund, sodass die volle Aufmerksamkeit auf dem Dargestellten liegt. Vorgefertigte Meinungen von Schönheit und Hässlichkeit haben in Dubuffets Oeuvre keinen Bestand: Alles, was der Mensch sieht, kann in seinen Augen schön sein.
(Vgl. Ausst. Kat. Jean Dubuffet 1901-1985. Kunsthalle Schirn Frankfurt/Fondation Jean Dubuffet 1990, S. 43, 52 ff.).
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Jean Dubuffet
Frankreich
Nouvelle École de Paris
Tachismus
Art Brut
Nachkriegskunst
Unikate
1940er
Porträt
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