Lot 174
Hartung, Hans 1904 Leipzig - 1989 Antibes "T 1980 - K 9". 1980. Acrylic on canvas. 50 x 65cm. Titled verso on stretcher: T 1980 - K 9. Craftman's frame. This work is registered in the archive of the Foundation Hans Hartung and Eva Bergman, Antibes, and will be listed in the catalogue raisonné that is currently under production. We thank the foundation and Mr. Jean-Luc Uro for the scientific support. Provenance: - Galerie Sapone, Nice - Galerie Gmurzynska, Cologne (adhesive label) - Private collection North Rhine-Westphalia. <a href="https://www.van-ham.com/en/buy/how-to-buy-sell/explanations-to-the-catalogue-modern-contemporary-art.html" target="_blank">Explanations to the Catalogue</a> Hans Hartung Germany Lyrical Abstraction Post-War Art Post War 1980s Abstract Painting Acrylic Hartung, Hans 1904 Leipzig - 1989 Antibes "T 1980 - K 9". 1980. Acryl auf Leinwand. 50 x 65cm. Betitelt verso auf Keilrahmen: T 1980 - K 9. Modellrahmen. Diese Arbeit ist im Archiv der Stiftung Hans Hartung und Eva Bergman, Antibes, verzeichnet und wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen. Wir danken der Stiftung und Herrn Jean-Luc Uro für die freundliche wissenschaftliche Unterstützung. Provenienz: - Galerie Sapone, Nizza - Galerie Gmurzynska, Köln (Aufkleber) - Privatsammlung Nordrhein-Westfalen Der vielfach ausgezeichnete deutsch-französische Maler und Graphiker Hans Hartung gehört zu den einflussreichsten Protagonisten der École de Paris. Nach dem Studium in Leipzig, Dresden und München verlässt er 1932 Deutschland, um zunächst in Spanien und dann in Frankreich zu leben. Mit seiner abstrakten, expressiv-gestischen Bildsprache, mit der er scheinbar unkontrollierte schwarze Linienbündel und Farbgebilde auf den Malgrund bringt, die im Bildraum schweben zu scheinen, wird er bald nach Ende des 2. Weltkrieges ein international anerkannter Künstler des Informel. Im südfranzösischen Antibes, wo er sich 1973 niederlässt, findet er zu einer höchst experimentellen Arbeitsweise, die bestimmt ist von Linie und Farbe. So verwendet er in seinem Spätwerk nicht mehr nur den Pinsel für die Gestaltung seiner Licht-und Farbphänomene. Zu seinen Malutensilien gehören nun u.a. auch Kämme, Schaber oder Reisigbesen. Auch selbstgebaute Geräte, mit denen er die Farbe in Manier des Action Paintings auf die immer größer werdenden Leinwände bringt, gehören fortan zu seinem Repertoire. Das hier angebotene Gemälde "T 1980 - K9" aus dem Jahr 1980 ist ein wundervolles und beeindruckendes Beispiel für Hartungs finale und experimentelle Schaffensphase. Expressiv-gestische schwarze Schlieren und zersplitternde Farbpartikel vor blau schwebendem Hintergrund, verleihen dem Gemälde einen schwungvollen Ausdruck. Zu erkennen ist eine klare Abgrenzung zu seinen strengen, poetischen Frühwerken, in denen Hartung vielmehr als Konstrukteur geometrischer Formen aufgetreten ist. Die Formen und Farben erinnern nun an nichts mehr und so werden die schwarzen Strukturen zu flüchtigen Momenten in einem unbestimmten Raum, in dem sich Chaos und Ordnung sowie Spontaneität und Berechnung vereinen. <a href="https://www.van-ham.com/kaufen/informationen/erlaeuterungen-zum-katalog-modern-post-war-contemporary.html" target="_blank">Erl&#xe4;uterungen zum Katalog</a> Hans Hartung Deutschland Nouvelle École de Paris Informel Lyrische Abstraktion Nachkriegskunst Unikate 1980er Abstrakt Gemälde Acryl - - - 29.00 % buyer's premium on the hammer price VAT margin scheme, VAT included, but not indicated and not reclaimable Optional: 19.00 % VAT on the hammer price 25.00 % buyer's premium on the hammer price 19.00 % VAT on buyer's premium
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27/11/2019
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