Lot 200
Ludwig von Hofmann (Darmstadt 1861 – 1945 Pillnitz)
Frühlingssturm. 1894/95
Öl auf Leinwand. 145 × 197 cm ( 57 ⅛ × 77 ½ in.).
Kleinere Retuschen. [3023]
Provenienz: Rudolf Mosse, Berlin (1898/99–1920) / Emilie Mosse, Berlin (1920–1924) / Hans und Felicia Lachmann-Mosse, Berlin (1924–1934) / Dr. Arthur Bankwitz, Berlin (am 29.5.1934 auf der Auktion bei Lepke erworben, bis ca. 1934/35) / Johannes Trapp, Berlin/Baden-Baden (um 1934/35 von Bankwitz erworben, bis 1941) / Städtische Kunstsammlung, Darmstadt (Inv.-Nr. MA 592 erworben von J. Trapp am 15.12.1941, 2016 an die Erben nach Rudolf Mosse restituiert)
Ausstellung: Berlin, Kunstsalon Fritz Gurlitt, 1898 (?) / Darmstadt, Freie Vereinigung Darmstädter Künstler, 1899 / Jubiläums-Ausstellung Ludwig von Hofmann und Adolf Beyer. Gedächtnis-Ausstellung Hugo Kunz. Darmstadt, Städtisches Ausstellungsgebäude, Mathildenhöhe, 1941, Kat.-Nr. 2, m. Abb. / Ein Dokument Deutscher Kunst 1901–1976. 5 Bde. Darmstadt, Kunsthalle, 1976/77, hier Bd. 3, Kat.-Nr. 46a, m. ganzseitiger Farbabb. / Frühlings Erwachen in der Kunst um 1900. Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, 1997, S. 52, Kat.-Nr. 17, m. ganzseitiger Farbabb. S. 53 / Die Lebensreform. Entwürfe zur Neugestaltung von Leben und Kunst um 1900. 2 Bde. Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, 2001/02, Bd. I u. II m. Farbabb. auf dem Umschlag u. auf dem Innentitel, Bd. II, S. 9, Farbabb. S. 11, u. S. 575, Kat.-Nr. 0.1 / Ludwig von Hofmann. Arkadische Utopien in der Moderne. Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, 2005/06, Kat.-Nr. 30, ganzseitige Farbabbildung S. 112, S. 191, S. 351-353 m. Abb. 127 (Foto des Gemäldes mit dem Originalrahmen) u. Abb. 128 (Foto von der Darmstädter Ausstellung 1941), S. 355-357
Literatur und Abbildung: fst (= Friedrich Stahl): Aus den Kunstsalons (u. a. Eröffnung der Ausstellung „L. v. Hofmann“ bei Keller und Reiner erwähnt, aber nicht ausgestellt). In: Berliner Tageblatt, XXVII. Jg., Nr. 615, 4.12.1898, S. 10 / PAN, Jg. IV, H. 4, 1898, ganzseitige Abb. vor S. 209 / Paul Schultze-Naumburg: Ludwig von Hofmann. In: Die Kunst für Alle, 14. Jg., H. 14, 15.4.1899, S. 212-215, hier S. 215) / H. W.: Die zweite Ausstellung der „Freien Vereinigung Darmstädter Künstler“. In: Die Kunst für Alle, 15. Jg., H. 4, 15.11.1899, S. 80-84, hier ganzseitige Abb. nach S. 80 / Antoine Rous de la Mazelière: La peinture allemande au XIXe siècle. Paris, Plon-Nourrit et Cie, 1900, S. 379, ganzseitige Abb. zw. S. 378 u. S. 379 / Max Osborn: Die deutsche Kunst im 19. Jahrhundert. Berlin 1901 (= Das Deutsche Jahrhundert, hrsg. v. George Stockhausen, Abteilung II), S. 293 / Alfred Koeppen: Die moderne Malerei in Deutschland. Bielefeld und Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902 (= Sammlung Illustrierter Monographien, hrsg. i. V. m. Anderen von Hans von Zobeltitz, Bd. 7), S. 138 und S. 139, Abb. 135 / Oskar Fischel: Ludwig von Hofmann. Bielefeld und Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1903 (= Künstler-Monographien, i. V. mit Andern hrsg. von H. Knackfuß, Bd. LXIII), S. 14, Abb. 12, und S. 29 / Katalog der Rudolf Mosse‘schen Kunstsammlung. Berlin 1908, S. 8 (Festsaal XV) / Richard Graul: Deutsche Kunst in Wort und Farbe. Leipzig, Verlag von E. A. Seemann, 1911, S. 88 / N. N.: Neue Arbeiten von Ludwig von Hofmann. In: Die Kunst für Alle, 30. Jg., H. 5/6, 1.12.1914, S. 103-106, hier S. 104 / Ulrich Thieme und Felix Becker (Hrsg): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig, Verlag E. A. Seemann, 1907–1950, hier Bd. 17, 1924, S. 273 / Katalog 2075: Kunstsammlung Rudolf Mosse, Berlin. Berlin, Rudolph Lepke‘s Kunst-Auctions-Haus, 29./30.5.1934, Kat.-Nr. 41, Abb. Tf. 13 / Versteigerungskatalog: Gemälde alter und moderner Meister [...] aus verschiedenem Privatbesitz. Berlin, Versteigerungshaus „Union“, 19.2.1941, Kat.-Nr. 136, ganzseitige Abb. Tf. 9 / Paul Clemen: Ludwig von Hofmann. Zu seinem 80. Geburtstag. In: Die Kunst für Alle, 56. Jg., H. 12, September 1941, S. 279-288, hier S. 282 / Hermann Beenken: Das neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst. Aufgaben und Gehalte, Versuch einer Rechenschaft. München, Verlag F. Bruckmann, 1944, S. 232 u. Abb. 60 / Ausst.-Kat.: Stilkunst um 1900 in Deutschland. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett und Sammlung der Zeichnungen, Nationalgalerie, 1972, Kat.-Nr. 73 (erwähnt) / Richard Hamann und Jost Hermand: Stilkunst um 1900. München, Nymphenburger Verlagshandlung, 1973 (= Epochen deutscher Kultur von 1870 bis zur Gegenwart, Bd. 4, zuerst Berlin 1967), Abb. S. 207 / Dolf Sternberger: Über Jugendstil. Frankfurt a.M., Insel Verlag, 1977 (= insel taschenbuch 274), ganzseitige Farbabbildung 15 zw. S. 64 u. S. 65 / Herta Hesse-Frielinghaus (Hrsg.): Gerhart Hauptmann – Ludwig von Hofmann. Briefwechsel 1894–1944. Bonn, Bouvier Verlag, 1983, S. 188-189, Brief 240, und S. 213-214, Brief 269 / Annette Wagner-Wilke: Ludwig von Hofmann und das Wandbild. Freiburg i. Br., Univ., Diss., 2010/11, S. 41, 42, 47, 107 u. 139 (Textband), Farbabb. 1.18/a (https://www.freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:8636/datastreams/FILE1/content Abfrage am 11.4.2016) / Ausst.-Kat.: Ludwig von Hofmann (1861–1945). Sehnsucht nach dem Paradies. Freital, Städtische Sammlungen, 2011, Farbabb. S. 20
„Der Frühlingssturm“ – im Epochenbild Ludwig von Hofmanns weht der frische Wind der Freiheit und der Sehnsucht
Aus dem Süden kommt das Licht. Das wußte ein junger Maler, 33 Jahre alt, als er, wie so viele deutsche Künstler vor ihm, 1894 nach Rom ging. Ludwig von Hofmann hatte schon viel gesehen bis dahin. Sein Vater war großherzoglich hessischer Minister in Darmstadt, wo dessen Sohn 1861 geboren wurde Ludwig studierte bei seinem Onkel Heinrich in Dresden Malerei, dann weiter in Karlsruhe und München, ging schließlich 1889 nach Paris und 1890 nach Berlin, wo der junge Mann zur Gruppe der „Elf“ gehörte, die sich um Max Liebermann, Max Klinger und Leistikow scharte.
In seinem Gepäck nach Rom vielleicht, jedenfalls dort dann wohl 1894/1895 vollendet, hatte er ein Bild, das Aufbruch und Neuanfang verhieß – für den Künstler und für seine Epoche. Drei Gestalten schreiten gemeinsam an einer Küste über dem Meer entlang, kräftig und zugleich anmutig, durch Wind und Sonnenlicht: ein vollkommen nackter Jüngling in der Mitte, im Arm zwei Mädchen, die eine barbusig in blauem Rock und mit siegesgöttinnenhaft hinterherwehendem grünen Tuch, die andere in rotem Rock und einem Hemdchen in Orange. Die Nacktheit leuchtet hier ebenso wie die farbigen Gewänder, in fröhlicher Konkurrenz untereinander man spürt die Luft, die durch die Haare der drei wirbelt, und hört das Meer ein paar Schritte entfernt, die Wolken am Himmel scheinen sich an der ganzen Szene zu erfreuen. „Frühlingssturm“ nannte Hofmann sein Bild, das zu einem Hauptwerk des deutschen Jugendstils werden sollte, und tatsächlich weht hier ein frischer Wind: voller Sehnsucht, Freiheit, Selbstbewußtsein und spielerischer Zuversicht. Der dynamische Geist von Jugendbewegung und Lebensreform, der ein paar Jahre später das Kaiserreich eroberte, nimmt hier bereits Gestalt an. Auf diesem Bild sah der deutsche Bürger plötzlich erwachende, spielerische Körperlichkeit und Nacktheit - in freier Natur und nicht wie üblich im Boudoir. Und er fand südliche Luft und Wärme – und neu abgemischt die knalligen Gewänderfarben der Nazarener mit den mediterranen Licht-, Erd- und Meerestönen von Hackert bis Blechen.
Ludwig von Hofmann traf den Nerv seiner Zeit. Denn die saturierte wilhelminische Welt sehnte sich immer stärker auch nach dem Anderen, jenseits von prosperierender Industrialisierung im Machtstaat, jenseits von Eisenwalzwerk und Salon. Im Frühlingssturm konnte Hofmann da wie niemand sonst die Herzen Gleichgesinnter erobern: die der großen Dichter und Autoren seiner Zeit. Er brachte die Wortkünstler dazu, in Bildern zu empfinden und regte deren visuelle Phantasie an wie kein anderer zeitgenössischer Maler. Im April 1898 besuchte ihn Stefan George mehrfach in seinem römischen Atelier. Bei Hofmann in Rom lernte der Dichter den Verleger Georg Bondi kennen, tatsächlich eine schicksalhafte Begegnung, die die beiden sogleich in einem Cafè fortsetzten Bondi wurde alsbald zum Verleger Georges. Hofmann las seit zwei Jahren Georges „Blätter für die Kunst“, und der Dichter widmete dem Maler, höchst außergewöhnlich für diesen von der Idee des Auserwählten und Eingeweihten Besessenen, zwei Gedichte aus seinem Zyklus „Teppich des Lebens“: „Feld vor Rom“ und „Südliche Bucht“. George und Hofmann haben offenbar gemeinsam Ausflüge in die Campagna unternommen, vielleicht auch weiter nach Süden. „Auf wehem grün der welligen ebene fliegend / Frascati bleicher an den berg sich schmiegend...“ heißt es im ersten Gedicht während im zweiten ein antiker Morgen am Mittelmeer gefeiert wird: „An grünen Klippen laden selige Gärten / Wo blumen sich mit blauen wogen mengen“. Solche Motive entsprachen der Bilderwelt Hofmanns, der viele nackte, junge Menschen sich in farbenprächtigen, lichdurchfluteten, oft antikisierenden südlichen Gefilden in der Natur tummeln ließ. Für George gehörte Ludwig von Hofmann zum Kreis, zumindest zeitweise.
Allerdings waren die Kreise Hofmanns weiter. Rainer Maria Rilke und er verbanden Illustration und Gedichte in einem Zyklus inklusive „Schwanenweiher“ und „Küssendem Paar“, erschienen 1898 in der Kunstzeitschrift PAN. Hugo von Hofmannsthal schreibt 1905 seinen „Prolog zu Ludwig von Hofmanns Tänzen“, wiederum antike Szenerien und anmutige Figuren, dahinter oft jene „Konturen der Inseln, die leierförmigen südlichen Buchten auftauchen im Duft des Morgens“, die der Dichter beschreibt, als er beim Maler seine imaginäre, utopische Antike findet. Zu diesem Zeitpunkt lehrt Hofmann bereits in Weimar, mittendrin im Frühlingssturm, den dort Henry van de Velde und Harry Graf Kessler entfachen der Maler steuert Wandbilder im Theater und Museumssaal sowie in der Universität Jena bei später auch für den berühmten Lesesaal der Deutschen Bücherei in Leipzig.
Die Antike lässt Hofmann nicht los 1907 unternimmt er mit dem befreundeten Gerhart Hauptmann eine Reise durch Griechenland. Hauptmann war es auch, der zwanzig Jahre später die künstlerisch vielleicht folgenreichste Spur Hofmanns im Werk eines großen Schriftstellers entdeckte. „Das ist ja L. v. H. ganzes Werk“, notierte der Dramatiker bei der Lektüre an den Rand von Thomas Manns „Zauberberg“. Im berühmten „Schnee“-Kapitel imaginiert Hans Castorp in seinem Traum auf mehreren Seiten reihenweise Szenen von Hofmanns Bildern und Zeichnungen, ohne dass Mann natürlich die Inspiration für diesen Traum offenbaren würde. Der Schriftsteller kannte das Werk Hofmanns ausgezeichnet und hatte nochmal in Monographien über ihn nachgeblättert. „Wie hübsch, gesund, klug und glücklich sie sind!“ staunt Castorp über jene nackten jungen Menschen, die ihm in seiner utopisch-südlichen Vision mitten im Schnee erscheinen.
Thomas Mann und Ludwig von Hofmann: das ist eine besondere Künstlerbeziehung, obwohl sie sich wahrscheinlich nie persönlich begegnet sind. Denn Hofmanns Gemälde „Die Quelle“ mit seinen nackten Jünglingen hing bis zum Tod des Autors in dessen Arbeitszimmer, über alle Lebensstationen inklusive kalifornischem Exil hinweg. Anfang Juli 1914 hatte er es vom Künstler zu einem Freundschaftspreis erworben, nachdem er es in der Münchner Galerie Caspari gesehen hatte. „Ich liebe die hohe, neue, festliche Menschlichkeit Ihrer Kunst von Jugend auf, ich fand und liebte sie in jeder Leinwand, in jedem Blatt und Blättchen, das mir von Ihnen zu Gesichte kam“, hatte er den Maler danach umgarnt, mit Erfolg. Auf die freien, ungezwungenen Körper dieses Bildes schaute Mann fortan tagtäglich.
Seit 1916 lehrte Hofmann in Dresden an der Akademie, nach seiner Emeritierung 1928 lebte er in Pillnitz bis zu seinem Tod im August 1945. Allmächlich war er in die zweite Reihe gerückt, denn seine „arkadische Schönheitsphantasie“ (Thomas Mann) passte nicht mehr in das neue Zeitalter von Schützengraben und Weltbürgerkrieg, das im August 1914 angebrochen war. Hofmann malte eben auch die Utopie seiner Generation: er war wie Hauptmann und George, Richard Strauss, Harry Graf Kessler, Max Weber oder Werner Sombart in den 1860er Jahren geboren die späteren Jahrgänge um 1890 – Benn, Benjamin, Heidegger – erlebten härtere Prägungen. „Ich fühle mich der Natur gegenüber demütig, will sie nicht vergewaltigen“: so lautete das Motto Ludwig von Hofmanns.
Und der „Frühlingssturm“? 1898 wurde es in Berlin gezeigt, die Nationalgalerie erwägte einen Ankauf, schließlich erwarb es der Presse- und Verlagspionier Rudolf Mosse für seine bedeutende Kunstsammlung, die sich im Mosse-Palais am Leipziger Platz befand dort hing es im Musikzimmer. 1933 geriet das Bild in den Sturm einer Epoche, in der von seinem einstigen utopischen Glanz nichts mehr übrig blieb: Im Mai 1934, da waren die Besitzer längst in die Schweiz geflohen, wurde es vom Berliner Auktionshaus Rudolph Lepke für 2.242,50 Reichsmark zwangsversteigert der Katalog schwärmte von dieser „Fanfare des Jugend- und Liebesglücks“. 1941 erwarb dessen Heimatsstadt Darmstadt das Gemälde, wo es auf der Mathildenhöhe als Hauptwerk des deutschen Jugendstils bis zum Frühjahr 2016 hing, bis es an die Erben der rechtmäßigen Eigentümer zurückging. Sie sind weit geschritten, der Jüngling und die beiden Mädchen aus der Familie von Hofmanns „Sonnen- und Meereskindern“ (Thomas Mann), und wir können vielleicht jetzt neu auf jene Aufbruchstimmung um 1900 zurückschauen, mit dem Wissen, was danach kam.
Alexander Cammann
Das Gemälde wird im ausdrücklichen Einvernehmen mit den Erben nach Rudolf Mosse angeboten.
Ludwig von Hofmann (Darmstadt 1861 – 1945 Pillnitz)
Spring Storm. 1894/95
Oil on canvas. 145 × 197 cm ( 57 ⅛ × 77 ½ in.).
Small retouchings. [3023]
Provenienz: Rudolf Mosse, Berlin (1898/99–1920) / Emilie Mosse, Berlin (1920–1924) / Hans and Felicia Lachmann-Mosse, Berlin (1924–1934) / Dr. Arthur Bankwitz, Berlin (acquired 29.5.1934 at auction at Lepke , until approx. 1934/35) / Johannes Trapp, Berlin/Baden-Baden (circa 1934/35 acquired from Bankwitz, until 1941) / Städtische Kunstsammlung, Darmstadt (inv. no. MA 592 acquired by J. Trapp on 15.12.1941, 2016 restituted to the heirs of Rudolf Mosse)
Ausstellung: Berlin, Kunstsalon Fritz Gurlitt, 1898 (?) / Darmstadt, Freie Vereinigung Darmstädter Künstler, 1899 / Jubiläums-Ausstellung Ludwig von Hofmann und Adolf Beyer. Gedächtnis-Ausstellung Hugo Kunz. Darmstadt, Städtisches Ausstellungsgebäude, Mathildenhöhe, 1941, cat. no. 2, with ill. / Ein Dokument Deutscher Kunst 1901–1976. 5 vols. Darmstadt, Kunsthalle, 1976/77, here vol. 3, cat. no. 46a, with full-page colour ill. / Frühlings Erwachen in der Kunst um 1900. Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, 1997, p. 52, cat. no. 17, with full-page colour ill. p. 53 / Die Lebensreform. Entwürfe zur Neugestaltung von Leben und Kunst um 1900. 2 vols. Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, 2001/02, vols. I and II with colour ill. on the cover and on the inner title page, vol. II, p. 9, colour ill. p. 11, and p. 575, cat. no. 0.1 / Ludwig von Hofmann. Arkadische Utopien in der Moderne. Darmstadt, Institut Mathildenhöhe, 2005/06, cat. no. 30, full-page colour ill. p. 112, p. 191, p. 351-353 with ill. 127 (photo of the painting in its original frame) and ill. 128 (photo from the Darmstadt exhibition 1941), p. 355-357
Literatur und Abbildung: fst (= Friedrich Stahl): Aus den Kunstsalons (including a passage regarding the opening of the exhibition „L. v. Hofmann“ at Keller and Reiner mentioned, but not exhibited). In: Berliner Tageblatt, XXVII. year., no. 615, 4.12.1898, p. 10 / PAN, year IV, vol. 4, 1898, full-page ill. before p. 209 / Paul Schultze-Naumburg: Ludwig von Hofmann. In: Die Kunst für Alle, year 14, vol. 14, 15.4.1899, p. 212-215, here p. 215) / H. W.: Die zweite Ausstellung der „Freien Vereinigung Darmstädter Künstler“. In: Die Kunst für Alle, year 15, vol. 4, 15.11.1899, p. 80-84, here full-page ill. after p. 80 / Antoine Rous de la Mazelière: La peinture allemande au XIXe siècle. Paris, Plon-Nourrit et Cie, 1900, p. 379, full-page ill. between p. 378 and p. 379 / Max Osborn: Die deutsche Kunst im 19. Jahrhundert. Berlin 1901 (= Das Deutsche Jahrhundert, ed. George Stockhausen, section II), p. 293 / Alfred Koeppen: Die moderne Malerei in Deutschland. Bielefeld and Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902 (= Sammlung Illustrierter Monographien, ed. Hans von Zobeltitz et al, vol. 7), p. 138 and p. 139, ill. 135 / Oskar Fischel: Ludwig von Hofmann. Bielefeld and Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1903 (= Künstler-Monographien, ed. H. Knackfuß et al, vol. LXIII), p. 14, ill. 12, and p. 29 / Katalog der Rudolf Mosse‘schen Kunstsammlung. Berlin 1908, p. 8 (Festsaal XV) / Richard Graul: Deutsche Kunst in Wort und Farbe. Leipzig, Verlag von E. A. Seemann, 1911, p. 88 / N. N.: Neue Arbeiten von Ludwig von Hofmann. In: Die Kunst für Alle, year 30, vol. 5/6, 1.12.1914, p. 103-106, here p. 104 / Ulrich Thieme and Felix Becker (eds.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 vols. Leipzig, Verlag E. A. Seemann, 1907–1950, here vol. 17, 1924, p. 273 / Catalogue 2075: Kunstsammlung Rudolf Mosse, Berlin. Berlin, Rudolph Lepke‘s Kunst-Auctions-Haus, 29./30.5.1934, cat. no. 41, ill. pl. 13 / Auction catalogue: Gemälde alter und moderner Meister [...] aus verschiedenem Privatbesitz. Berlin, Auction House „Union“, 19.2.1941, cat. no. 136, full-page ill. pl. 9 / Paul Clemen: Ludwig von Hofmann. Zu seinem 80. Geburtstag. In: Die Kunst für Alle, year 56, vol. 12, September 1941, p. 279-288, here p. 282 / Hermann Beenken: Das neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst. Aufgaben und Gehalte, Versuch einer Rechenschaft. Munich, Verlag F. Bruckmann, 1944, p. 232 und ill. 60 / Exh. cat.: Stilkunst um 1900 in Deutschland. Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett and Sammlung der Zeichnungen, Nationalgalerie, 1972, cat- no. 73 (mentioned) / Richard Hamann and Jost Hermand: Stilkunst um 1900. Munich, Nymphenburger Verlagshandlung, 1973 (= Epochen deutscher Kultur von 1870 bis zur Gegenwart, vol. 4, first Berlin 1967), ill. p. 207 / Dolf Sternberger: Über Jugendstil. Frankfurt a.M., Insel Verlag, 1977 (= insel taschenbuch 274), full-page colour ill. 15 between p.64 and 65 / Herta Hesse-Frielinghaus (ed.): Gerhart Hauptmann – Ludwig von Hofmann. Briefwechsel 1894–1944. Bonn, Bouvier Verlag, 1983, p. 188-189, letter 240, and p. 213-214, letter 269 / Annette Wagner-Wilke: Ludwig von Hofmann und das Wandbild. Freiburg i. Br., Univ., Diss., 2010/11, p. 41, 42, 47, 107 and 139 (text volume), colour ill. 1.18/a (https://www.freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:8636/datastreams/FILE1/content accessed 11.4.2016) / exhibition catalogue: Ludwig von Hofmann (1861–1945). Sehnsucht nach dem Paradies. Freital, Städtische Sammlungen, 2011, colour ill. p. 20
The painting is offered for sale with the express consent of the heirs of Rudolf Mosse
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