Lot 196
Max Liebermann (1847 – Berlin – 1935) „Zimmermannswerkstatt – Die Familie des Holzhackers“. 1875 Öl auf Leinwand. 84 × 112 cm ( 33 ⅛ × 44 ⅛ in.). Unten rechts signiert: M. Lieberman[n]. Eberle 1875/6.– [3002] Provenienz: Ernst Seeger, Berlin (1896-1899) / Frau (hermineß) Feist, Berlin (bis 1907?) / Kunstsalon M. Goldschmidt & Co, Frankfurt am Main / Martin Flersheim, Frankfurt am ain (1907 bei Goldschmidt erworben, bis 1935) / Florence, Witwe von Martin Flersheim, und ihr Sohn Fritz Flersheim, Frankfurt am Main (1835 per Erbschaft erhalten, (nach) 1937 in Amsterdam zur Finanzierung des Aufenthaltes verkauft) / Privatsammlung, Schweiz / Galerie Paffrath, Düsseldorf (bis 1958) / Kunsthandel J.P. Schneider, Frankfurt a ain (1958) / Daimler benz, Stuttgart (1858-1967) / Kunsthandlung J.P. Schneider, Frankfurt am Main (erw. 1967) / Privatsammlung, Deutschland (am 28.11.1967 erworben, seitdem in Familienbesitz) Ausstellung: LII. Ausstellung. Verzeichniss der Werke lebender Künstler. Berlin, Königliche Akademie der Künste, im provisorischen Ausstellungsgebäude auf dem Cantianplatz, 1878, Kat.-Nr. 462 („Die Familie des Holzhackers“) / Salon de 1879. Catalogue illustré. Paris, Kat.-Nr. 1927 („Intérieur hollandais“) / Berlin, Kunstsalon Gurlitt, Januar 1896 / Illustrierter Katalog der II. Internationalen Gemälde-Ausstellung. Stuttgart, K. Museum der bildenden Künste, 1896, Kat.-Nr. 322 / Liebermann. Frankfurt a. M., Kunstverein, 1907, Kat.-Nr. 14 („Schmiede, 1878“) / Frankfurter Kunstschätze. Eine Auswahl der schönsten und wertvollsten Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Frankfurter Privatbesitz. Frankfurt a. M., Kunst-Verein, 1913, Kat.-Nr. 48, m. Abb. / Max Liebermann. Werke aus Frankfurter Privatbesitz. Frankfurt a. M. 1927, Kat.-Nr. 6, m. Abb / Max Liebermann-Gedächtnis-Ausstellung. Frankfurt a. M., Frankfurt-Loge, 1935 / Max Liebermann in seiner Zeit. Berlin, Nationalgalerie, und München, Haus der Kunst, 1979/80, Kat.-Nr. 18, Farbabb. S. 179 / Max Liebermann en Holland. Den Haag, Gemeentemuseum, 1980, Kat.-Nr. 8, m. Farbabbildung Literatur und Abbildung: Gustav Heil: Zehn Jahre Berliner Kunstgeschichte. Berlin 1878, S. 87 / E. E. Döpler: Die Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. In: Deutsche Revue, Jg. III, Bd. 1, Okt.-Dez. 1878, S. 310 / Otto von Leixner: Das Genre und seine Prinzipien. In: Die moderne Kunst, II. Bd., Berlin 1879, S. 100 / Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. 4 Bände. Dritter, unveränderter Nachdruck, Hofheim am Taunus, H. Schmidt & C. Günther, 1979 (zuerst Fr. v. Boetticher's Verlag, Dresden 1891–1901), hier Erster Band (Zweite Hälfte), S. 903, Nr. 6 / Joh. Rodberg: Aus den Berliner Kunstsalons (Gurlitt). In: Das Atelier, Nr. 2, Jan. 1896 / Fritz Stahl: Berliner Kunstschau – Im Salon Gurlitt. In: Die Kunst-Halle, Jg. I, Nr. 8, 15.1.1896, S. 120 / Adolf Rosenberg: Die zweite internationale Gemäldeausstellung in Stuttgart. In: Kunstchronik, NF, Jg. VII, 1896, Nr. 25, S. 398 / 1200. Auktion. Berlin, Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, 4./5.12.1899, Kat.-Nr. 75 („Werkstatt“), m. Abb. / Hans Rosenhagen: Liebermann. Bielefeld, Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1900 (= Künstler-Monographien, in Verbindung mit anderen hrsg. v. H. Knackfuß, Bd. XLV), S. 12, Abb. 9 („Die Zimmermannswerkstatt, 1877“) / Gustav Pauli: Max Liebermann. Des Meisters Gemälde in 304 Abbildungen. Stuttgart und Leipzig, Deutsche Verlags-Anstalt, 1911 (= Klassiker der Kunst in Gesamtausgaben, Neunzehnter Band), S. 254, ganzseitige Abbildung S. 25 („Zimmermannswerkstatt, 1877“) / Erich Hancke: Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke. Berlin, Bruno Cassirer, 1914, S. 94-96, 126, 165 u. S. 528 (Werkkatalog) / N. N.: Ausstellungen – Frankfurt a. Main. In: Kunstchronik. NF, Jg. XXIX, Nr. 11, 14.12.1917, S. 116 / Erich Hancke: Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke. Berlin, Bruno Cassirer, 2. Auflage 1923, S. 94-96, 126 u. S. 165 / Hans Rosenhagen: Max Liebermann. Bielefeld – Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1927, S. 38 / Arthur Galliner: Max Liebermann-Gedächtnis-Ausstellung. In: Frankfurter Israelitisches Gemeindeblatt, 13. Jg., Nr. 10, Juni 1935, S. 385 („... die grosse ,Schreinerwerkstatt‘ von 1877 ...“) / 19. Kunst-Auktion: Kunstliteratur, Gemälde, Zeichnungen, Graphik des 19. und 20. Jahrhunderts. Stuttgart, Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, 18.-20.5.1954, Kat.-Nr. 1370, Abb. Tf. 19 / Weltkunst, Jg. XXIV, 1954, Nr. 9, Abb. S. 5 / Ausst.-Kat.: Max Liebermann, „Münchner Biergarten“. München, Neue Pinakothek, Studio-Ausstellung 9, Abb. S. 49, Abb. 29 (nicht ausgestellt) / Bernd Küster: Max Liebermann, Ein Maler-Leben. Hamburg, Ellert & Richter Verlag, 1988, S. 38 / Holly Prentiss Richardson: Landscape in the Work of Max Liebermann. Phil. Diss., 3 Bände. Ann Arbor, Brown University, 1991, hier Bd. I, S. 145 / Katrin Boskamp: Studien zum Frühwerk von Max Liebermann mit einem Verzeichnis der Gemälde und Ölstudien von 1866–1889. Hildesheim–Zürich–New York, Georg Olms Verlag, 1994 (= Studien zur Kunstgeschichte, Bd. 88), Kat.-Nr. 60 / Nora-Eugenie Gomringer: In der Zimmermannswerkstatt. In: Grisebach. Das Journal. Heft 6, Berlin 2016, S. 24-25, Farbabb. S. 24 Max Liebermanns „Zimmermannswerkstatt“ gehört zum Frühwerk des Malers und reiht sich zeitlich zwischen „Die Gänserupferinnen“ (1871/72) und die „Schusterwerkstatt“ (1881/82). Das Gemälde „Die Gänserupferinnen“ (siehe die Abbildung) des 25-jährigen Malers gilt heute als erstes Erfolgsbild Liebermanns, obwohl es geteilte Reaktionen hervorrief. Den zeitgenössischen Kritikern missfielen die „schweren, schmutzigen Töne“ (Ludwig Pietsch: „Die Kunstausstellung im Akademie-Gebäude XIV, in: Vossische Zeitung, Nr. 259, 5. November 1872, Beilage). In den ersten Jahren seines Schaffens stand seine Malerei ganz im Zeichen einer dunkel gehaltenen, nur allmählich sich aufhellenden „Armeleutemalerei“, was ihm von der Kritik den Ruf einbrachte, ein Künstler als „Apostel der Häßlichkeit“ zu sein. Dennoch hielt man ihm zugute, dass seine Bilder „nichts von der schwächlichen Süßlichkeit [haben], mit der die meisten Genremaler die Handlungen und Gefühle der Bauern zu verpoetisieren pflegen […]“ (zit. nach Julius Elias: „Max Liebermann. Eine Bibliographie“, Berlin 1917, S.18). Im Jahr 1873 mietete sich Liebermann eine Atelierwohnung auf dem Montmartre. Neben den Ausstellungsbesuchen und der Nähe zu Malerkollegen waren die regelmäßigen Reisen in die Niederlande während dieser Jahre entscheidend für seine künstlerische Entwicklung. Wenn es um Liebermann und die Niederlande geht, spricht der Kunsthistoriker Max Friedländer von einer „schicksalhaften Verbundenheit“ (Max J. Friedländer: „Max Liebermann“, Berlin, Propyläen-Verlag, 1924, S. 41). Am Gemälde „Zimmermannswerkstatt“ lässt sich diese enge Verbindung besonders deutlich aufzeigen. Hinsichtlich kunsthistorischer Einflüsse müssen Rembrandt und Frans Hals genannt werden. Im Kontext der „Zimmermannswerkstatt“ verweist Liebermanns Biograf Erich Hancke zudem auf Adriaen van Ostade und dessen Gemälde „Bauernhütte“ (Paris, Musée du Louvre), welches Liebermann wahrscheinlich nicht entgangen ist. Der Niederländer gilt als einer der wichtigsten Maler bäuerlicher Themen im 17. Jahrhundert. Den konkreten Anlass für die „Zimmermannswerkstatt“ lieferte die Hollandreise Liebermanns 1875, als er zunächst in Zandvoort im Hause eines Zimmermanns zu Gast war. Der Maler gewährt uns einen Blick in die Werkstatt des Zimmerers. Helles, milchiges Licht fällt durch drei relativ kleine Fenster und eine halb offene Tür im hinteren Teil der Werkstatt. Ein einzelner schwacher Lichtstrahl dringt durch das Dach und beleuchtet die dreiköpfige Familie von oben. Durch die geschickte perspektivische Darstellung erhält die Komposition eine enorme Tiefenwirkung, vor deren Hintergrund die Familie zusätzlich hervorgehoben wird. Der Zimmerer spaltet einen Holzscheit, während seine Frau neben ihm sitzt und ihrem Säugling die Brust gibt. Für Hancke ist das Licht das bedeutendste Gestaltungselement: „Augenscheinlich ist das Licht die Hauptsache des Bildes, und dieses ist nichts anderes als die Studie des Effektes, das schon öfter, zum Beispiel im Hintergrund der ‚Gänserupferinnen‘ angedeutet war, hier aber zum ersten Mal vor der Natur beobachtet und wiedergeben ist“ (Erich Hancke: „Max Liebermann: Sein Leben und seine Werke“, Berlin, Cassirer Verlag, 1914, S. 95). Nicht nur Lichtführung, sondern auch Komposition und Farbgebung lenken das Augenmerk auf die Figurengruppe. Ganz eng rücken in dieser Situation Arbeit und familiäre Fürsorge zusammen. Die Familienszene steht im Mittelpunkt. Aber der Betrachter muss entscheiden, wie stark die besondere Lichtgebung an eine sakrale Stimmung erinnert und die spezifische Familienkonstellation einer christlichen Symbolik entspricht. Wenn Liebermann das Leben der arbeitenden Landbevölkerung, von Webern, Schustern oder Flachsspinnerinnen schilderte, wollte er damit nicht auf soziale Ungerechtigkeiten hinweisen. Er griff Themen auf, die seinem Arbeitsethos entsprachen und die eine unsentimentale Verbindung von Mensch und Natur beziehungsweise Arbeit zeigten: „immer der Alltag, kaum je Verklärung!“, wie die Lyrikerin Nora-Eugenie Gomringer passend formulierte (Nora-Eugenie Gomringer: „In der Zimmermannswerkstatt“, in: Grisebach. Das Journal, Ausgabe 6, Herbst 2016, Berlin, 2016, S. 25). Umso bemerkenswerter, dass Liebermann bei unserem Bild dem Raum und dem Licht eine hohe symbolische Qualität verliehen hat. Zwar sind die Personen und die verschiedenen Gegenstände und Details „naturalistisch“ wiedergegeben, doch entsteht durch das seitlich und von oben einfallende Licht, das keinen „natürlichen“ Ursprung zu haben scheint, eine fast metaphysische Dimension, die in Liebermanns Werk Seltenheitswert hat. In der wenige Jahre später entstandenen „Schusterwerkstatt“ mit ihrer hellen Lichtführung (siehe die Abbildung) sehen wir bereits deutlich den Einfluss des Impressionismus. Liebermann bleibt seinen früheren Arbeitsdarstellungen zwar treu, doch erinnert nichts mehr an die aufgeladene Stimmung der „Zimmermannswerkstatt“. Fortan konzentriert sich Liebermann ganz auf das Sichtbare, Diesseitige. Eine Spiritualität, wie sie in unserem Gemälde zum Ausdruck kommt, ist in seinem Werk von nun nicht mehr zu finden. Julia Klarmann Das Gemälde wird im ausdrücklichen Einvernehmen mit den Erben nach Martin Flersheim angeboten. Max Liebermann (1847 – Berlin – 1935) „Zimmermannswerkstatt – Die Familie des Holzhackers“. 1875 Oil on canvas. 84 × 112 cm ( 33 ⅛ × 44 ⅛ in.). Signed lower right: M. Lieberman[n]. Eberle 1875/6.– [3002] Provenienz: Ernst Seeger, Berlin (1896–1899) / Frau (Hermine?) Feist, Berlin (until 1907?) / Kunstsalon M. Goldschmidt & Co., Frankfurt a.M. / Martin Flersheim, Frankfurt a.M.(1907 acquired at Goldschmidt, until 1935) / Florence, widow of Martin Flersheim, and her son Fritz Flersheim, Frankfurt a.M. (1935 received by inheritance, sold in Amsterdam [after] 1937 to finance the stay) / Private collection, Switzerland / Galerie Paffrath, Düsseldorf (until 1958) / Kunsthandel J. P. Schneider, Frankfurt a.M. (1958) / Daimler Benz, Stuttgart (1958–1967) / Kunsthandel J. P. Schneider, Frankfurt a.M. (acquired 1967) / Private collection, Germany (acquired 28th Nov. 1967 acquired, thence by descent to the present owner) Ausstellung: LII. Ausstellung. Verzeichniss der Werke lebender Künstler. Berlin, Königliche Akademie der Künste, at the temporary exhibition hall at Cantianplatz, 1878, cat. no. 462 („Die Familie des Holzhackers“) / Salon de 1879. Catalogue illustré. Paris, cat. no. 1927 („Intérieur hollandais“) / Berlin, Kunstsalon Gurlitt, January 1896 / Illustrierter Katalog der II. Internationalen Gemälde-Ausstellung. Stuttgart, K. Museum der bildenden Künste, 1896, cat. no. 322 / Liebermann. Frankfurt a.M., Kunstverein, 1907, cat. no. 14 („Schmiede, 1878“) / Frankfurter Kunstschätze. Eine Auswahl der schönsten and wertvollsten Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Frankfurter Privatbesitz. Frankfurt a.M., Kunst-Verein, 1913, cat. no. 48, ill. / Max Liebermann. Werke aus Frankfurter Privatbesitz. Frankfurt a. M., 1927, cat. no. 6, ill. / Max Liebermann-Gedächtnis-Ausstellung. Frankfurt a.M., Frankfurt-Loge, 1935 / Max Liebermann in seiner Zeit. Berlin, Nationalgalerie, and Munich, Haus der Kunst, 1979/80, cat. no. 18, colour ill. p. 179 / Max Liebermann en Holland. Den Haag, Gemeentemuseum, 1980, cat. no. 8, colour illustration Literatur und Abbildung: Gustav Heil: Zehn Jahre Berlin Kunstgeschichte. Berlin 1878, p. 87 / E. E. Döpler: Die Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Deutsche Revue, vol. III, 1, Oct.-Dec. 1878, p. 310 / Otto von Leixner: Das Genre und seine Prinzipien. Die moderne Kunst, vol. II, Berlin 1879, p. 100 / Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. 4 volumes. Third unrevised reprint, Hofheim am Taunus, H. Schmidt & C. Günther, 1979 (formerly Fr. v. Boetticher's Verlag, Dresden 1891–1901), here volume I (Second Half), p. 903, no. 6 / Joh. Rodberg: Aus den Berlin Kunstsalons (Gurlitt). Das Atelier, no. 2, Jan. 1896 / Fritz Stahl: Berliner Kunstschau – Im Salon Gurlitt. Die Kunst-Halle, vol. I, no. 8, 15 Jan. 1896, p. 120 / Adolf Rosenberg: Die zweite internationale Gemäldeausstellung in Stuttgart. Kunstchronik, NF, vol. VII, 1896, no. 25, p. 398 / 1200. Auction. Berlin, Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, 4/5 Dec. 1899, cat. no. 75 („Werkstatt“), ill. / Hans Rosenhagen: Liebermann. Bielefeld and Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing, 1900 (= Künstler-Monographien, in collaboration with others ed. by H. Knackfuß, vol. XLV), p. 12, ill. 9 („Die Zimmermannswerkstatt, 1877“) / Gustav Pauli: Max Liebermann. Des Meisters Gemälde in 304 Abbildungen. Stuttgart and Leipzig, Deutsche Verlags-Anstalt, 1911 (= Klassiker der Kunst in Gesamtausgaben, volume 19), p. 254, full-page illustration p. 25 („Zimmermannswerkstatt, 1877“) / Erich Hancke: Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke. Berlin, Bruno Cassirer, 1914, pp. 94-96, 126, 165 and p. 528 (work list) / N. N.: Ausstellungen – Frankfurt a. Main. Kunstchronik. NF, vol. XXIX, no. 11, 14 Dec. 1917, p. 116 / Erich Hancke: Max Liebermann. Sein Leben und seine Werke. Berlin, Bruno Cassirer, 2nd edition 1923, pp. 94-96, 126 and p. 165 / Hans Rosenhagen: Max Liebermann. Bielefeld – Leipzig, Verlag von Velhagen & Klasing (= Künstler-Monographien, in collaboration with others ed. by H. Knackfuß, vol. 45), second, comprehensively revised edition, 1927, p. 38 / Arthur Galliner: Max Liebermann-Gedächtnis-Ausstellung. Frankfurter Israelitisches Gemeindeblatt, vol. 13, no. 10, June 1935, p. 385 („... die grosse ,Schreinerwerkstatt‘ von 1877 ...“) / 19. Kunst-Auktion: Kunstliteratur, Gemälde, Zeichnungen, Graphik des 19. und 20. Jahrhunderts. Stuttgart, Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, 18-20 May 1954, cat. no. 1370, ill. pl. 19 / Weltkunst, vol. XXIV, 1954, no. 9, ill. p. 5 / exh. cat.: Max Liebermann, „Münchner Biergarten“. Munich, Neue Pinakothek, Studio-Ausstellung 9, ill. p. 49, ill. 29 (not exhibited) / Bernd Küster: Max Liebermann, Ein Maler-Leben. Hamburg, Ellert & Richter Verlag, 1988, p. 38 / Holly Prentiss Richardson: Landscape in the Work of Max Liebermann. Phil. Diss., 3 volumes. Ann Arbor, Brown University, 1991, here vol. I, p. 145 / Katrin Boskamp: Studien zum Frühwerk von Max Liebermann mit einem Verzeichnis der Gemälde und Ölstudien von 1866–1889. Hildesheim–Zurich–New York, Georg Olms Verlag, 1994 (= Studien zur Kunstgeschichte, vol. 88), cat. no. 60 / Nora-Eugenie Gomringer: In der Zimmermannswerkstatt. Grisebach. Das Journal. Issue 6, Berlin 2016, pp. 24-25, colour ill. p. 24 The painting will be offered with the explicit consent from the heirs of Martin Flersheim.
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Dessins, aquarelles et pastels
À propos de la vente
Catalogue
Art du 19e siècle
10719 Berlin - Allemagne
30/11/2016
Proposé par Grisebach
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