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Lot no. 368
August Gaul (Großauheim b. Hanau 1869 – 1921 Berlin) „Pinguin“ (Kopf geradeaus) und „Pinguin“ (Kopf nach oben rechts). 1914/20 / Nach 1922 Bronze mit schwarzbrauner Patina. 37 × 23 × 25 cm / 41,5 × 30 × 20 cm ( 14 ⅝ × 9 × 9 ⅞ in. / 16 ⅜ × 11 ¾ × 7 ⅞ in.). Hinten rechts, bzw. links signiert: A.Gaul O. Dahinter jeweils der Gießerstempel: H.Noack Berlin / Sammlungsetiketten je auf der Unterseite: Sammlung Georg Schäfer Schweinfurt 17D und Sammlung Schäfer Schweinfurt 18D. Werkverzeichnis: Josephine Gabler: August Gaul. Das Werkverzeichnis der Skulpturen. Berlin, 2007, 199-c / 199-e.– Jeweils NL-Auflage von 3 Güssen, wenige Güsse neueren Datums. Bildgießerei Hermann Noack, Berlin. [3554] Provenienz: Sammlung Georg Schäfer (1896–1975), Schweinfurt / Privatsammlung, Berlin Literatur und Abbildung: Sonderauktion: Gemälde des 18. & 19. Jahrhunderts sowie Gemälde & Skulpturen des 20. Jahrhunderts. München, Neumeister Kunstauktionen, 27.2.1999, Kat.-Nr. 308 und 309 („Pinguin zum Pinguinbrunnen Hamburg“) Der ewige Gentleman. Stets im Frack, seiner Partnerin zur Treue verpflichtet, immerwährend freundlich und neugierig. Das tollpatschig wirkende Tierchen begeistert seit eh und je die Menschheit. Mit seinen Flügeln, die ihn doch nicht fliegen lassen, seinen steifen Kniegelenken, die ihn an Land bloß watscheln lassen, gern bäuchlings rutschend, wenn es schnell gehen soll, birgt er eine einzigartige Komik. So ungelenk er an Land anmutet, so hervorragend elegant wird seine Bewegung im offenen Meer. Je nach Art kann er bis zu 18-minütige Tauchgänge mit bis zu 530 Metern Tiefe unternehmen. Welch ein rundum merkwürdiger Vogel. Auch einer der bedeutendsten deutschen Tierbildhauer der Moderne, August Gaul, konnte sich dem Charme des schwarz-weißen Pinguins nicht entziehen. Der Gewinn einer Dauerfreikarte für den Berliner Zoo ermöglichte es ihm, die Tiere ausgiebig zu studieren. Zeitweise täglich und gerne zur frühen Stunde war er vor den exotischen Gehegen zu finden, denn nicht domestizierte Tiere hatten es ihm besonders angetan. Unser rares Paar fast lebensgroßer Pinguine entstand als einer der wenigen Nachgüsse nach den sechs Skulpturen des berühmten Pinguinbrunnens im Hamburger Stadtpark. Wir danken Josephine Gabler, Berlin, für freundliche Hinweise. August Gaul (Großauheim near Hanau 1869 – 1921 Berlin) “Pinguin“ (head straight on) und “Pinguin“ (head to top right). 1914/20 / after 1922 Bronze with black-brown patina. 37 × 23 × 25 cm / 41,5 × 30 × 20 cm ( 14 ⅝ × 9 × 9 ⅞ in. / 16 ⅜ × 11 ¾ × 7 ⅞ in.). Signed at the back right and on the left: A.Gaul O. Behind each the foundry mark: H.Noack Berlin / collection labels on the underside: Sammlung Georg Schäfer Schweinfurt 17D und Sammlung Schäfer Schweinfurt 18D. Catalogue raisonné: Josephine Gabler: August Gaul. Das Werkverzeichnis der Skulpturen. Berlin, 2007, 199-c / 199-e.– Each NL-edition of 3 casts, a few casts with newer dates. Art foundry Hermann Noack, Berlin. [3554] Provenienz: The Georg Schäfer collection (1896–1975), Schweinfurt / Private Collection, Berlin Literatur und Abbildung: Sonderauktion: Gemälde des 18. & 19. Jahrhunderts sowie Gemälde & Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Munich, Neumeister Kunstauktionen, 27.2.1999, cat. no. 308 and 309 (“Pinguin zum Pinguinbrunnen Hamburg“) We would like to thank Josephine Gabler, Berlin, for kindly providing additional information. - - - 30.00 % buyer's premium on the hammer price VAT margin scheme, VAT included, but not indicated and not reclaimable
Pictures credits: Contact organization
Sculpture and bronzes
About the sale
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ORANGERIE Big Animals. Big Shots
10719 Berlin - Germany
11/28/2019
Offered by Grisebach
0049 30 885 915 0

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