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Lot no. 3231
CARL SPITZWEG (1808 Munich 1885) Auf der Ruhebank (On the park bench). Circa 1860. Oil on panel. With estate stamp verso. 14.2 × 25 cm. Certificate: Verso with confirmation of authenticity by Eugen Spitzweg, Munich, 25.5.1914. Provenance: - Sale Lempertz, Cologne, 22.11.1979, Lot 573. - Private collection. - Sale Weichmann, Wiesbaden, 22.11.1980, Lot 607. - Private collection. - Sale Kaupp, Sulzburg, 6.12.2014, Lot 4438 (label verso). - European private collection. Literature: Siegfried Wichmann: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke - Gemälde und Aquarelle, Stuttgart 2002, p. 290, no. 576. ------------------------------------------------- CARL SPITZWEG (1808 München 1885) Auf der Ruhebank. Um 1860. Öl auf Holz. Verso mit Nachlassstempel. 14,2 × 25 cm. Gutachten: Verso mit Echtheitsbestätigung von Eugen Spitzweg, München, 25.5.1914. Provenienz: - Auktion Lempertz, Köln, 22.11.1979, Los 573. - Privatbesitz. - Auktion Weichmann, Wiesbaden, 22.11.1980, Los 607. - Privatbesitz. - Auktion Kaupp, Sulzburg, 6.12.2014, Los 4438 (verso mit Etikett). - Europäische Privatsammlung. Literatur: Siegfried Wichmann: Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke - Gemälde und Aquarelle, Stuttgart 2002, S. 290, Nr. 576. In seinen Bildern stellte Spitzweg gerne Spaziergänger dar, hier zeigt er uns ein älteres Paar, das sich gerade auf einer schattigen Bank niedergelassen hat, um sich eine kleine Pause zu gönnen. Bei diesem Los handelt es sich um eine Vorstudie zu Spitzwegs Gemälde "Ausruhende Spaziergänger" (Wichmann 2002, Nr. 577), welches sich heute im Besitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München befindet (Inv.-Nr. G 3) (Abb. 1). Laut Siegfried Wichmann existiert zudem eine Vorzeichnung zum unserem Bild - eine Bleistiftskizze auf weissem Papier mit breiten flachen Schatten (Wichmann 2002, S. 290). Die hier angebotene Ölstudie gibt damit einen wertvollen Einblick in das Vorgehen Spitzwegs beim Finden eines Motivs und dem anschliessenden Umsetzten in ein Gemälde. Unser Werk dürfte nach der Bleistiftskizze entstanden sein und zeigt, wie versiert Spitzweg im Konstruieren einer Bildkomposition war. Gekonnt benutz er die unterschiedlichen warmen Farbtöne im vorliegenden Werk, um Licht und Schatten zu erzeugen und so dem Bild eine kontrastreiche Tiefe zu geben. Im Vergleich lässt sich gut erkennen, dass Spitzweg mit unserem Gemälde den Grundstein für die finale Version im Lenbachhaus in München legt.
Pictures credits: Contact organization
Old paintings
About the sale
Catalog
Gemälde des 19. Jahrhunderts (A212)
8031 Zürich - Switzerland
03/28/2025
Offered by Koller Auctions
+41 44 445 63 63

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