Lot no. 3027
FERDINAND HODLER (Bern 1853–1918 Geneva) Self portrait. April 1916. (preparatory drawing for lithograph from 1916). Pencil and charcoal on paper. Dated and signed lower right: Avril 1916 F. Hodler. 40.5 × 32.5 cm. Provenance: - Collection of Berthe Hodler, Geneva, 1918–1956/1958. - Collection of Oscar Möri, Lyss, acquired on 22.11.1956 directly from Frau Hodler for 3 000 Francs and received in 1958. - By descent to the current owners. Exhibited: Basel 1979, Ferdinand Hodlers Selbstbildnisse, Kunstmuseum Basel, as "Studie zu Selbstbildnis, April 1916" (label verso). Literature: Exh.cat. Ferdinand Hodlers Selbstbildnisse, Basel 1979, p. 130, No. 82 (ill.). Provenance: - Collection of Berthe Hodler, Geneva, 1918–1956/1958. - Collection of Oscar Möri, Lyss, 22.11.1956 acquired directly from Berthe Hodler for 3'000.- Francs and received in 1958. - By descent to the current owner. Exhibited: Basel 1979, Ferdinand Hodlers Selbstbildnisse, Kunstmuseum Basel, as "Studie zu Selbstbildnis, April 1916". (label verso). Literature: Jara Brüschweiler: Ferdinand Hodler, Selbstbildnisse als Selbstbiographie. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Basel, 1979, cat. no. 82, p. 130, ill. The drawing is registered at the Swiss Institute for Art Research as by the hand of Ferdinand Hodler, no. 29806. ------------------------------------------------- FERDINAND HODLER (Bern 1853–1918 Genf) Selbstbildnis. April 1916. (Vorzeichnung zur Lithographie von 1916). Bleistift und Kohle auf Papier. Unten rechts datiert und signiert: Avril 1916 F. Hodler. 40,5 × 32,5 cm. Provenienz: - Privatbesitz Berthe Hodler, Genf, 1918–1956/1958. - Sammlung Oscar Möri, Lyss, am 22.11.1956 direkt bei Frau Hodler für 3 000.- Franken erworben und 1958 übernommen. - Durch Erbfolge an die heutigen Besitzer. Ausstellung: Basel 1979, Ferdinand Hodlers Selbstbildnisse, Kunstmuseum Basel, als "Studie zu Selbstbildnis, April 1916" (verso mit Etikett). Literatur: Ausst.-Kat. Ferdinand Hodlers Selbstbildnisse, Basel 1979, S. 130, Nr. 82 (mit Abb.). 1916 hat Hodler mehrere Selbstbildnisse auf Leinwand und Papier geschaffen. Der Bildtypus mit leicht schräger Schulterstellung, frontalem Gesicht und fokussierendem Blick entstand bereits 1915. Um der Nachfrage nach seinen Werken und im Speziellen auch nach seinen Selbstportraits gerecht zu werden, schuf Hodler im April 1916 auch eine Lithographie, welche als Gabe für die Abonnenten der Westschweizer Zeitschrift „Pages d’Art” in einer von der Druckanstalt Sonor in Genf betreuten, nicht kommerziellen Edition auf Japan- und auf Fabriano-Papier entstand. Die Galerie Moos hat später auch eine nummerierte Edition herausgegeben, bevor der Druckstein zerstört wurde. Die hier angebotene Zeichnung ist die letzte und endgültige Vorzeichnung für diese Lithographie. Sie blieb im Besitz von Ferdinand Hodler und nach 1918 in demjenigen seiner Witwe Berthe Hodler. Diese verkaufte die Zeichnung am 22. November 1956 an den Sammler Oscar Möri für 3'000 Franken und unter der Bedingung, sie bis zu ihrem Tod behalten zu können. Die entsprechende Korrespondenz zwischen Oscar Möri und Berthe Hodler ist teilweise erhalten und wird mit der hier angebotenen Zeichnung dem neuen Besitzer mitgegeben. Die Zeichnung ist im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändiges Werk von Ferdinand Hodler unter der Nr. 29806 verzeichnet.
Pictures credits:
Koller Auctions
Drawings, watercolours and pastels
About the sale
Catalog
Impressionist, Modern and Swiss Art
8031 Zürich - Switzerland
06/21/2024
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