Lot no. 114
Glöckner, Hermann
(Dresden 1889 - 1987 Berlin)Sechszackiger Stern: gelb und schwarz. Tempera, Graphit, Pappe u. Lack. Um 1956-58. 700 x 498 x 2 mm. Die Vorderseite signiert u. bezeichnet "110". Die Rückseite mit kleinen Etiketten, dort typografisch bezeichnet "Hermann Glöckner" u. "Dresden N 54".Dittrich 187 - Provenienz: Peter von Kornatzki, Hohengehren; Privatsammlung Berlin. - Ausgestellt in: Metalldrucke/Collagen/Materialbilder - Nesch, Hirscher, Glöckner. Baden-Baden 1958; Konstruktive Kunst. Biennale Nürnberg, 1969; Konstruktivna. Belgrad 1969; G.Thiem, H.Glöckner. Galerie Alvensleben, München 1969; H. Glöckner. Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (West) 1982. - Vorliegende Arbeit ist eine vergrößerte Fassung der Berliner Tafel von 1933-35 (Dittrich 76) und wahrscheinlich die größte Tafel im Werk des Künstlers. Die um 1930 erstmals gefundene Sternform, auch als "Verschränkung von zwei Winkeln" bezeichnet, gilt als Hauptwerk der Tafeln Glöckners und ziert den Einband des Werkverzeichnisses. - "Glöckners Ablehnung des Rahmens ist die Scheidung von der fünfhundertjährigen Tradition des realistischen Bildes ... Glöckner war wohl der erste moderne Künstler, der daraus die Konsequenz zog, die beiden großen Flächen gleichwertig zu behandeln ... Seiner beweglichen Offenheit gemäß behandelte Glöckner die Beziehung zwischen den beiden Tafelseiten vielfältig abgestuft, bei etwa 30 Tafeln völlig gleichrangig." (Werner Schmidt. In: Dittrich 1992, S. 31). - Die rechte untere Ecke verso mit einem kleinen Farbverlust.
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Drawings, watercolours and pastels
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