Lot no. 330
Gubler Eduard (1891–1971) Die Braut (1923) Öl auf Holz unten rechts signiert Ed. Gubler 75 x 35 cm Eduard Gubler, Engelberg, Talmuseum, 10.7.–26.9.1999, Nr. 50. Eduard Gubler, Werke aus den Jahren 1913–1925, Olten, Kunstmuseum, 25.3.–14.5.2000. Eduard Gubler und das Riedertal, Zwischen Mythos und Wirklichkeit, Altdorf, Haus für Kunst, 19.8.–15.10.2000, o. Nr. Neue Sachlichkeit in der Schweiz, Winterthur, Museum Oskar Reinhart, 2.9.2017–19.4.2015, Nr. 31. Nouvelle Objectivité Suisse, La Chaux-de-Fonds, Musée des beaux-arts, 11.3.–27.5.2018, o. Nr. Neue Schweizer Rundschau, 19. Jahrgang, 1926, o. S., mit Abb. Andrea Lutz und David Schmidhauser, Neu. Sachlich. Schweiz. Malerei der Neuen Sachlichkeit in der Schweiz, Zürich, Scheidegger & Spiess, 2007, S. 87, Nr. 31. Doris Fässler und Eduard, Ernst und Max Gubler-Stiftung, Eduard Gubler, 1891–1917, Gemälde 1913–1925, Luzern, Diopter-Verlag, 1999, S. 154, Tafel 43, mit Abb. Das Werk Die Braut ist eines der markanten Werke der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus in der Schweiz und ganz allgemein. Gublers Vater brachte den Künstler schon in seiner Kindheit mit diversen Kunststilen in Berührung wie beispielsweise der Gotik oder der Renaissance. Die fundierte Kenntnis und Verehrung dieser Epochen und Techniken zeigt er in seinen Arbeiten. Die Braut weist einen scharfen, klaren Kontrast zwischen der Figur und ihrem Hintergrund auf. Der Hintergrund lässt keinen Raum hervortreten. Er scheint seine Räumlichkeit in sich aufzusaugen respektive zu verschlingen, die Farbigkeit der Braut und ihrem Kleid hebt sich davon ab und lässt die Figur geradezu magisch leuchten.
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