Lot no. 292
Hermann Glöckner (Cotta bei Dresden 1889 – 1987 Berlin)
„Drei Phasen“. 1980
3 Blatt: Jeweils Faltung, Tempera auf Papier. Jeweils 70 × 50 cm ( 27 ½ × 19 ⅝ in.). Jeweils rückseitig mit Bleistift signiert, datiert und bezeichnet: Glöckner 1980 Faltgrafik Blatt 1 3 Phasen / 2 3 Phasen / 3 3 Phasen.
Nicht mehr bei Dittrich.–
[3408]
Provenienz: Privatsammlung, Thüringen (vom Künstler erworben, bis 2013) / Galerie Döbele, Dresden (2013)
„Drei Phasen“, „Holzstäbchen vor dunklem Grund“, „Dreimal gebrochener Keil auf Schwarz“, „Schwarzer Keil über weißem vor dunklem Graublau mit Konstruktionslinien“ – ich empfinde Glöckners Kunst als eine für Hörer. Oft gleichen seine Bilder Partitur-Auszügen, Abkürzungen eines dahinter weiterwirkenden musikalischen Geschehens – als hätte ein Taktstock den Augenblick hörbar gemacht. Seine Kunst ist anders frei und leicht. Der Gegenstand tritt zurück, das Verhältnis zum Gegenstand wird wichtiger. Die Bilder erzählen nicht oder still – Hören braucht Stille. Sie sind. Es geht um Elementares. Glöckner malt die Grundlagen. Obwohl sie auch Fixierungen einer Sicht aus weiter Ferne sein könnten, wirken die Bilder intim, sind Zeugnisse der Nähe. Behutsam treten sie auf, in geduldig abgewogenen Proportionen.
Uwe Tellkamp, Dresden
Hermann Glöckner (Cotta near Dresden 1889 – 1987 Berlin)
„Drei Phasen“. 1980
3 sheets: each sheet folded, tempera on paper. Each 70 × 50 cm ( 27 ½ × 19 ⅝ in.). Each signed, dated and inscribed in pencil on the reverse: Glöckner 1980 Faltgrafik Blatt 1 3 Phasen / 2 3 Phasen / 3 3 Phasen.
Date not covered in the catalogue raisonné by Dittrich.–
[3408]
Provenienz: Private Collection, Thuringia (acquired from the artist, until 2013) / Galerie Döbele, Dresden (2013)
Pictures credits: Contact organization
Drawings, watercolours and pastels
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