Lot no. 34
Karl Hofer (Karlsruhe 1878 – 1955 Berlin) „FRAU IN RUINEN“. 1945 Öl auf Leinwand. 100 x 65 cm ( 39 ⅜ x 25 ⅝ in.). Unten links monogrammiert und datiert (ligiert): CH45. Wohlert 1881.– Neufassung einer wohl verbrannten Fassung von 1944 (Wohlert 1782). Rückseitig ein verworfenes Frauenportrait. Monogrammiert und datiert (ligiert): CH44 (nicht bei Wohlert). [3511] Provenienz: Sammlung Klopmann, Berlin / Galerie Pels-Leusden, Berlin / Privatsammlung, Norddeutschland (1979 bei Pels-Leusden erworben, von 1981 bis 1997 als Leihgabe in der Hamburger Kunsthalle) Ausstellung: 1. Deutsche Kunstausstellung der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetischen Besatzungszone. Berlin, Zeughaus, 1946, Kat.-Nr. 189, Abb. S. 19 / Ausstellung Hamburger Künstler. Hamburg, Kunstverein, August 1946 / Carl Hofer. Ausstellung von neuen Werken. Berlin, Ausstellungsräume des Westens, 1946, Nr. 35, Abb. 47 (Faltblatt mit Ausstellungsliste nebst Bildband von Adolf Jannasch, Potsdam 1946) / Karl Hofer. Gemälde, Handzeichnungen und Graphik. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 1979, Kat.-Nr. 16a, Farbabbildung S. 2 / Zeitspiegel I. 1891–1945. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 1986, S. 134, Farbabb. S. 135 / Die Kunst der frühen Jahre 1945–1949. Malerei und Graphik. Berlin, Neue Berliner Galerie im Alten Museum, 1990 / Karl Hofer. Selm, Schloß Cappenberg, 1991, S. 185, ganzseitige Farbabb. S. 139 / Karl Hofer. Gemälde und Zeichnungen. Wolfsburg, Kunstverein, 1992, (Klappkarten-) Nr. 38 / InterZonale 1945. Konferenz der Bilder. Kiel, Schleswig-Holsteinischer Kunstverein, in der Kunsthalle, 1995, S. 156, Farbabb. S. 97 / ArmutsZeugnisse. Die Darstellung der Armut in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Dortmund, Fritz-Hüser-Institut, im Museum am Ostwall, 1995, Abb. S. 21 / Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus. Braunschweig, Städtisches Museum, 2000, Kat.-Nr. 255, m. Abb. / Im Zentrum: Ernst Ludwig Kirchner. Eine Hamburger Privatsammlung. Hamburg, Kunsthalle; Davos, Kirchner Museum, und Berlin, Brücke-Museum, 2001-2003, S. 123, S. 176f., Kat.-Nr. 22, ganzseitige Farbabbildung S. 142 / Zeit im Blick. Felix Nussbaum und die Moderne. Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus, 2004/05, Kat.-Nr. 181, mit Farbabbildung / Karl Hofer. Anmut, Elegie und äußerste Härte. Ausstellung zum 50. Todestag. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 2005, S. 88f., mit Farbabbildung Literatur und Abbildung: Neues Deutschland, Nr. 25, 22.5.1946, Abb. S. 3 / Edwin Redslob: Erste deutsche Kunstausstellung. In: Der Tagesspiegel, 7.6.1946, Nr. 131, Beiblatt / Friedrich Schwerdfeger: Carl Hofers neue Bilder. Eine Ausstellung am Kurfürstendamm. In: Berliner Zeitung, 9.10.1946, Nr. 236 / Erich Vogt: Carl Hofers Werk neuerstanden. In: Neues Deutschland, 9.10.1946, Nr. 143 / Edwin Redslob: Berliner Kunstbrief. In: Die Neue Zeitung (Ausg. Berlin), 10.6.1946, Nr. 46 / Wiedersehen mit Hamburger Künstlern. In: Die Zeit, 15.8.1946 Nr. 26 / Eine Welt der Zweifel und Wünsche. In: Der Kurier (Berlin), 18.10.1946, Nr. 209, S. 3 / Der Sozialdemokrat (Berlin), 28.10.1946, Nr. 95, Abb. S. 3 / Adolf Jannasch: Carl Hofer. Potsdam, Eduard Stichnote, 2. Aufl. 1948 (zuerst 1946), S. 14 / Heinrich Kilger über Karl Hofer. In: Sonntag (Berlin), 2.2.1947, Nr. 5, S. 7 / (G.) Kleineberg: Karl Hofer. In: Der Neubau, Jg. 1, 1947, H. 1, S. 6 / Carl Hofer. In: Pinguin, Jg. 2, 1947, H. 2, Abb. S. 4 / Adolf Jannasch: Carl Hofer (Das war verfemte Kunst). In: Aussaat, Jg. 2, H. 1, Mai 1947, S. 158-164, hier S. 163/ Paul Ferdinand Schmidt: Geschichte der Modernen Malerei. Stuttgart, W. Kohlhammer Verlag, 2. Aufl. 1952, S. 200; 6. A. 1955, S. 198; 9. A. 1961, S. 230 / Ida Katherine Rigby: Karl Hofer. New York/London, Garland Publ., 1976 (Dissertation) / Hermann Raum: Die bildende Kunst der BRD und Westberlins. Leipzig, Seemann, 1977, S. 28 („Frau in Trümmern“) / Ausstellungskatalog: Karl Hofer. Malerei, Grafik, Zeichnung. Halle, Staatliche Galerie Moritzburg, 1978/79, S. 20, Abb. 4 (nicht ausgestellt) / Ausstellungskatalog: Die Entfremdung der Stadt. Berlin, Neuer Berliner Kunstverein, 1979, Abb. S. 18 (nicht ausgestellt) / Philipp Peter Schmidt: Sturm und Drang. Im Juste Milieu. Karl Hofer, Berliner Einzelgänger bei Pels-Leusden. In: Der Abend (Berlin), 27.4.1979, Nr. 98, S. [5] / Arnold Bauer: Von den strengen Formen bis hin zu einer stilisierten Sprödheit. In: Die Welt (Ausg. Berlin), 10.5.1979, Nr. 108, S. 30 / Arnold Bauer: Über Hofers Werk wölbt sich ein malerischer Bogen Melancholie [zur Ausst. bei Pels-Leusden]. In: Berliner Morgenpost, 27.5.1979, Nr. 121, S. 10 / Lutz Meunier: Aktuelle Ausstellungen in Westberlin: Hofer, Grzimek, Kasper – Maisalon. In: Weltkunst, Jg. 49, H. 10, 15.5.1979, S. 1274 / Ullrich Kuhirt (Hrsg.): Kunst der DDR 1945–1959. Leipzig, Seemann, 1982 (= Geschichte der deutschen Kunst, Bd. 1), S. 48 (irrtümlich datiert „1946“) / Jost Hermand: Die restaurierte „Moderne“. Zum Problem des Stilwandels in der bildenden Kunst der Bundesrepublik Deutschland um 1950. In: Stil und Gesellschaft, Dresden 1984, Abb. S. 284 / Renate Hartleb: Karl Hofer. Leipzig, Reclam, 1987 (= Reclams Universal-Bibliothek, Bd. 1118), S. 76, Abb. 28 / Carola Jüllig: Zwischen Ruinen und Wiederaufbau. Zur künstlerischen Verarbeitung des Stadtbildes nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Ausst.-Kat.: Stadtbilder. Berlin, Berlin-Museum, 1987, S. 386 (nicht ausgestellt) / Wege durch die Geschichte 13. Baden-Württemberg. Berlin 1987, Abb. S. 18 / Karl Max Kober: Die Kunst der frühen Jahre 1945–1949. Malerei, Zeichnungen, Grafiken aus der sowjetischen Besatzungszone. Leipzig, Seemann, 1989, S. 228, Abb. S. 246 / Verein der Freunde und Förderer des Berlin Museums (Hrsg): Kultur, Pajoks und Care-Pakete. Eine Berliner Chronik 1945–1949. Berlin, Nishen, 1990, Abb. S. 123 / Konrad Schmidt: Botschaften von tiefer Einsamkeit. Hofer-Bilder aus finsterer Zeit. In: Ruhr-Nachrichten, 16.11.1991, Nr. 270, Beilage „Journal zum Wochenende“, Farbabb. S. M 1; Wiederabdruck in: Recklinghäuser Zeitung, 28.11.1991, Nr. 279, m. Abb. / art, 1992, Nr. 2, Abb. S. 114 / Maike Steinkamp: Das unerwünschte Erbe. Die Rezeption „entarteter“ Kunst in Kunstkritik, Ausstellungen und Museen der SBZ und der frühen DDR. Berlin, Akademie-Verlag, 2008 (= Schriften der Forschungsstelle Entartete Kunst, Bd. 2, zugl.: Universität Bonn, Diss., 2007) S. 101 Dies ist ein Jahrhundertbild der deutschen Kunst, geschaffen von einem Künstler, der eine Jahrhundertgestalt gewesen ist. In seiner „Frau in Ruinen“ hat Karl Hofer dem Schicksal seines Vaterlandes und Europas in der Stunde Null mit einem unvergeßlichen Bild geantwortet. Auch siebzig Jahre nach seiner Entstehung geht von ihm die gleiche unmittelbare, den Betrachter ergreifende starke Botschaft aus, die sofort nach seiner Veröffentlichung in der Öffentlichkeit begriffen wurde. Man hat das Bild damals „eine Bildwerdung des Unsagbaren“ genannt, „mehr Leben bergend, als die schärfste Beobachtung erfassen vermag“ (Adolf Behne, 1947). Mehr Leben? Mehr Tod vor allem in einer Dimension, die jede traditionelle Totenklage in Frage stellte. Die Frau in Ruinen ist stumm, ja sie scheint sich sogar selbst den Mund zu verschließen. Aber sie spricht mit ihrer Geste dennoch das Schlußwort zur Katastrophe, die sich in diesem Jahr erfüllt hat. Im Mai 1995, ein halbes Jahrhundert danach, hat Roman Herzog in Worten gesagt, was der Zeitgenosse Hofer im Sinn hatte, als er das Werk schuf: „Deutschland hatte den furchtbarsten Krieg entfesselt, den es bis dahin gegeben hatte, und es erlebte die furchtbarste Niederlage, die man sich vorstellen konnte. Europa war ein Trümmerfeld, vom Atlantik bis zum Ural und vom Polarkreis bis zur Mittelmeerküste. Millionen aus allen Völkern, auch aus dem deutschen, waren tot, gefallen, in Bombenangriffen zerfetzt, in Lagern verhungert, auf den Straßen der Flucht erfroren, und andere Millionen [...] waren den größten Vernichtungsaktionen zum Opfer gefallen, die menschliche Hirne je ersonnen hatten. Millionen hatten ihre Freunde, ihre Heimat verloren oder waren gerade dabei, sie zu verlieren, Millionen kamen aus Kriegsgefangenenlagern oder wanderten gerade dorthin. Millionen waren zu Krüppeln geschossen. Hunderttausende von Frauen wurden vergewaltigt. Der Geruch der Krematorien und der schwelenden Ruinen lastete über Europa.“ Hofers Leistung, das allgemeine Schicksal seiner Zeit in Figuren-Konstellationen zu bannen, ist vielleicht erst heute, wo sich im Blick auf die Kunst des vergangenen Jahrhunderts die Spreu vom Weizen trennt, in ihrer ganzen Großartigkeit wahrzunehmen. Hofer wußte zeitlebens, daß unter der Oberfläche des wechselnden Zeitgeistes in Millionen von Seelen eine unterirdische Welt verborgen lag: mit unerfüllten Hoffnungen auf Frieden, mit Ozeanen von Leid, mit Landschaften voller Traum- und Alptraumszenerien. Hofer „glaubte ihren zitternden Herzschlag vernehmen zu sollen und quälte sich ab ,die Unsäglichkeiten faßbar und schaubar zu machen“– so hat es Paul Ortwin Rave, der treue Freund der verfemten Künstler während der NS-Zeit, 1956 ausgedrückt. Sehnsucht nach Idylle fern von dem Lärm der Zeit, Unruhe und Gram, Verzweiflung und Grauen, Gebärden von Qual und Klage, das sind Hofers große Themen gewesen. Hofers Œuvre ergibt ein Riesenpanorama der Seele im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Der Bogen spannt sich vom unversehrten, jahrtausendealten klassischen Menschenbild über Furcht und Elend des Menschen in bösen Zeiten bis hin zum Verstummen des Menschen in seiner Qual, dem kein Gott mehr zu sagen gibt, was er leidet. Christoph Stölzl, Weimar Karl Hofer (Karlsruhe 1878 – 1955 Berlin) „FRAU IN RUINEN“. 1945 Oil on canvas. 100 x 65 cm ( 39 ⅜ x 25 ⅝ in.). Monogrammed and dated lower left (joined): CH45. Wohlert 1881.– New version of a 1944 painting, presumably destroyed by fire (Wohlert 1782). On the reverse a rejected portrait of a woman. Monogrammed and dated (joined): CH44 (not in Wohlert). [3511] Provenienz: Collection Klopmann, Berlin / Galerie Pels-Leusden, Berlin / private collection, northern Germany (acquired 1979 at Pels-Leusden, from 1981 to 1997 loaned to the Hamburg Kunsthalle) Ausstellung: 1. Deutsche Kunstausstellung der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der Sowjetischen Besatzungszone. Berlin, Zeughaus, 1946, cat. no. 189, ill. p. 19 / Ausstellung Hamburger Künstler. Hamburg, Kunstverein, August 1946 / Carl Hofer. Ausstellung von neuen Werken. Berlin, Ausstellungsräume des Westens, 1946, no. 35, ill. 47 (brochure with list of exhibited works and illustrated volume by Adolf Jannasch, Potsdam 1946) / Karl Hofer. Gemälde, Handzeichnungen und Graphik. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 1979, cat. no. 16a, colour ill. p. 2 / Zeitspiegel I. 1891–1945. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 1986, p. 134, colour ill. p. 135 / Die Kunst der frühen Jahre 1945–1949. Malerei und Graphik. Berlin, Neue Berliner Galerie im Alten Museum, 1990 / Karl Hofer. Selm, Schloß Cappenberg, 1991, p. 185, full-page colour ill. p. 139 / Karl Hofer. Gemälde und Zeichnungen. Wolfsburg, Kunstverein, 1992, (folding card) no. 38 / InterZonale 1945. Konferenz der Bilder. Kiel, Schleswig-Holsteinischer Kunstverein, in der Kunsthalle, 1995, p. 156, colour ill. p. 97 / ArmutsZeugnisse. Die Darstellung der Armut in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Dortmund, Fritz-Hüser-Institut, im Museum am Ostwall, 1995, ill. p. 21 / Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus. Braunschweig, Städtisches Museum, 2000, cat. no. 255, with ill. / Im Zentrum: Ernst Ludwig Kirchner. Eine Hamburger Privatsammlung. Hamburg, Kunsthalle; Davos, Kirchner Museum, and Berlin, Brücke Museum, 2001-2003, p. 123, p. 176f., cat. no. 22, full-page colour ill. p. 142 / Zeit im Blick. Felix Nussbaum und die Moderne. Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus, 2004/05, cat. no. 181, with colour ill. / Karl Hofer. Anmut, Elegie und äußerste Härte. Ausstellung zum 50. Todestag. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 2005, p. 88f., with colour illustration Literatur und Abbildung: Neues Deutschland, no. 25, 22.5.1946, ill. p. 3 / Edwin Redslob: Erste deutsche Kunstausstellung. In: Der Tagesspiegel, 7.6.1946, no. 131, Beiblatt / Friedrich Schwerdfeger: Carl Hofers neue Bilder. Eine Ausstellung am Kurfürstendamm. In: Berliner Zeitung, 9.10.1946, no. 236 / Erich Vogt: Carl Hofers Werk neuerstanden. In: Neues Deutschland, 9.10.1946, no. 143 / Edwin Redslob: Berliner Kunstbrief. In: Die Neue Zeitung (Berlin edition), 10.6.1946, no. 46 / Wiedersehen mit Hamburger Künstlern. In: Die Zeit, 15.8.1946 no. 26 / Eine Welt der Zweifel und Wünsche. In: Der Kurier (Berlin), 18.10.1946, no. 209, p. 3 / Der Sozialdemokrat (Berlin), 28.10.1946, no. 95, ill. p. 3 / Adolf Jannasch: Carl Hofer. Potsdam, Eduard Stichnote, 2nd ed. 1948 (first 1946), p. 14 / Heinrich Kilger über Karl Hofer. In: Sonntag (Berlin), 2.2.1947, no. 5, p. 7 / (G.) Kleineberg: Karl Hofer. In: Der Neubau, vol. 1, 1947, issue 1, p. 6 / Carl Hofer. In: Pinguin, vol. 2, 1947, issue 2, ill. p. 4 / Adolf Jannasch: Carl Hofer (Das war verfemte Kunst). In: Aussaat, vol. 2, issue 1, May 1947, p. 158-164, here p. 163/ Paul Ferdinand Schmidt: Geschichte der Modernen Malerei. Stuttgart, W. Kohlhammer Verlag, 2nd ed. 1952, p. 200; 6. A. 1955, p. 198; 9. A. 1961, p. 230 / Ida Katherine Rigby: Karl Hofer. New York/London, Garland Publ., 1976 (Dissertation) / Hermann Raum: Die bildende Kunst der BRD und Westberlins. Leipzig, Seemann, 1977, p. 28 („Frau in Trümmern“) / Exhibition catalogue: Karl Hofer. Malerei, Grafik, Zeichnung. Halle, Staatliche Galerie Moritzburg, 1978/79, p. 20, ill. 4 (not exhibited) / Exhibition catalogue: Die Entfremdung der Stadt. Berlin, Neuer Berliner Kunstverein, 1979, ill. p. 18 (not exhibited) / Philipp Peter Schmidt: Sturm und Drang. Im Juste Milieu. Karl Hofer, Berliner Einzelgänger bei Pels-Leusden. In: Der Abend (Berlin), 27.4.1979, no. 98, p. [5] / Arnold Bauer: Von den strengen Formen bis hin zu einer stilisierten Sprödheit. In: Die Welt (Berlin edition), 10.5.1979, no. 108, p. 30 / Arnold Bauer: Über Hofers Werk wölbt sich ein malerischer Bogen Melancholie [regarding the exhibition at Pels-Leusden]. In: Berliner Morgenpost, 27.5.1979, no. 121, p. 10 / Lutz Meunier: Aktuelle Ausstellungen in Westberlin: Hofer, Grzimek, Kasper – Maisalon. In: Weltkunst, vol. 49, issue 10, 15.5.1979, p. 1274 / Ullrich Kuhirt (ed.): Kunst der DDR 1945–1959. Leipzig, Seemann, 1982 (= Geschichte der deutschen Kunst, vol. 1), p. 48 (incorrectly dated "1946“) / Jost Hermand: Die restaurierte „Moderne“. Zum Problem des Stilwandels in der bildenden Kunst der Bundesrepublik Deutschland um 1950. In: Stil und Gesellschaft, Dresden 1984, ill. p. 284 / Renate Hartleb: Karl Hofer. Leipzig, Reclam, 1987 (= Reclams Universal-Bibliothek, vol. 1118), p. 76, ill. 28 / Carola Jüllig: Zwischen Ruinen und Wiederaufbau. Zur künstlerischen Verarbeitung des Stadtbildes nach dem Zweiten Weltkrieg. In: exhibition catalogue.: Stadtbilder. Berlin, Berlin-Museum, 1987, p. 386 (not exhibited) / Wege durch die Geschichte 13. Baden-Württemberg. Berlin 1987, ill. p. 18 / Karl Max Kober: Die Kunst der frühen Jahre 1945–1949. Malerei, Zeichnungen, Grafiken aus der sowjetischen Besatzungszone. Leipzig, Seemann, 1989, p. 228, ill. p. 246 / Verein der Freunde und Förderer des Berlin Museums (ed): Kultur, Pajoks und Care-Pakete. Eine Berliner Chronik 1945–1949. Berlin, Nishen, 1990, ill. p. 123 / Konrad Schmidt: Botschaften von tiefer Einsamkeit. Hofer-Bilder aus finsterer Zeit. In: Ruhr-Nachrichten, 16.11.1991, no. 270, insert „Journal zum Wochenende“, colour ill. p. M 1; reproduced in: Recklinghäuser Zeitung, 28.11.1991, no. 279, with ill. / art, 1992, no. 2, ill. p. 114 / Maike Steinkamp: Das unerwünschte Erbe. Die Rezeption „entarteter“ Kunst in Kunstkritik, Ausstellungen und Museen der SBZ und der frühen DDR. Berlin, Akademie-Verlag, 2008 (= Schriften der Forschungsstelle Entartete Kunst, vol. 2, also.: Universität Bonn, dissertation, 2007) p. 101
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06/04/2015
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