Lot no. 1536
MARIA JAREMA
Penetrazione 6 (Durchdringung 6).
Tempera-Monotypie auf dünnem Karton, auf Leinwand aufgezogen. 1958.
Ca. 105 : 85 cm (Blattgröße). Rückseitig auf der Leinwand signiert, datiert und mit "tempera-monotypia" bezeichnet. Gerahmt.
Die Bildhauerin und Malerin Maria Jarema setzte sich in den 50er Jahren überwiegend mit der Technik der Monotypie auseinander, die sie in Verbindung mit Tempera-Farben herstellte. Sie erreichte auf diesem Gebiet eine bis dahin unerreichte Meisterschaft, sowohl was die Größe der Monotypien wie deren besondere Bildsprache betrifft. Ein klares und rythmisches Flächen- und Linien-Gefüge wird durch die flüssige Komposition der transparenten Farbakkorde ergänzt oder überlagert. Meist arbeitet die Künstlerin dabei in Zyklen: den "Rythmen", den "Filtern" und zuletzt den "Penetrationen", zu denen auch die vorliegende Arbeit gehört. Im Jahr ihres frühen Todes 1958 vertrat Maria Jarema mit diesem Zyklus Polen auf der Biennale in Venedig. Der Karton leicht gebräunt, kaum merkliche Bereibungen.
Ausstellung: XXIX. Biennale Internationale des Beaux Arts, Venedig 1958, Nr. 511 (rückseitig auf der Leinwand und auf dem Keilrahmen mit 3 Etiketten).
Tempera-monotype on cardboard mounted on canvas. 1958. C. 105 : 85 cm (sheet). On the reverse signed, dated and insribed "tempera-monotypia". Framed.
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Drawings, watercolours and pastels
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