Photo 1/1 du lot

Find similar lots for sale on Interencheres

Lot no. 638
Saleh Ben Jaggia, Raden (1811 Samarang (Java) - 1880 Buitenzorg) In letzer Not Signiert und datiert unten links: Raden Saleh 1842. Öl auf Leinwand. 154 x 168,5cm. Rahmen (194 x 207cm). Provenienz: - 1842 direkt vom Künstler durch Adolf H. Schletter (1793 - 1853) erworben; - in den 20./30. Jahren des 20. Jh. Privatsammlung NRW, durch Erbfolge bis heute. Es handelt sich hierbei um das größte bislang bekannte Gemälde von Raden Saleh. In Kooperation mit Sascha Tyrra Kunstvermittlung Gutachten: Dr.Werner Kraus, Passau, März 2011 ??Zwei Pole, einander entgegengesetzt und doch beide hell und freundlich, üben auf meine Seele einen mächtigen Zauber aus. Dort das Paradies meiner Kindheit im heißen Sonnenstrahl und von Hindostans Ozean umrauscht, wo meine Lieben wohnen und die Asche meiner Ahnen ruht, hier Europas glücklichste Länder, leuchtend im Diamantgeschmeide der Kunst, Wissenschaft und hohen Bildung, wohin die Sehnsucht meiner Jugend mich zog, wo ich mehr fand als die kühnsten heimatlichen Träume mich ahnen ließen, wo ich so glücklich war, unter den Edelsten Freunde zu finden, die mir Vater, Mutter, Brüder und Schwestern ersetzten - zwischen beiden ist mein Herz geteilt.?? Mit diesen Sätzen eröffnete der javanische Maler Raden Saleh, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern können, seine Autobiographie, die er am 25. Januar 1849 seinen Dresdener Freunden übergab. Nach einer glücklichen und künstlerisch erfolgreichen Zeit nahm er damit Abschied von seiner ??zweiten Heimat?? und bereitete sich auf die Rückkehr nach Java vor. In den zurückliegenden 10 Jahren hatte er sich als herausragender orientalistischer Maler innerhalb der spätromantischen Kunst Dresdens etabliert, gesellschaftliche und persönliche Anerkennung erhalten. Nach dem er seit 1840 mit orientalischen Jagdbildern viel Aufmerksamkeit erregt hatte, begann er sich 1842 einem neuen Kompositionsschema zuzuwenden. Nämlich der Beziehung zwischen angreifenden Löwen, fliehendem Pferd und überraschtem Reiter. Kernaussage dieser motivischen Anordnung ist die Überlegenheit des Ungezähmten über das Domestizierte, der Natur über die Kultur. Um die Dramatik dieser Auseinander­setzung zu erhöhen, plazierte er die Gruppe in eine dramatische Landschaft: Schlucht, Wasserfall und orientalische Flora. Damit bediente er exemplarisch die spätromantische Vorstellung vom orientalischen Anderen. Das konstruierte Andere, das Wilde, stand scharf im Gegensatz zur behüteten bürgerlichen Welt des 19. Jahrhunderts. Der wohlige Schauer den es erzeugte, war kalkulier- und beherrschbar, war eine Theaterangst. Raden Saleh bediente mit seiner Kunst bewusst gesellschaftliche Erwartungen. Das hier vorgestellte Bild ist der Höhepunkt dieser thematischen Entwicklung. Mit einer Reihe von Skizzen, Vorzeichnungen und Ölbildern im Kleinformat, die alle um die Lösung des gleichen Problems - wie sollen Löwe und Pferd in Beziehung gesetzt werden? - ringen, bereitete Raden Saleh den großen Wurf vor. Zunächst versuchte er, die mörderische Dynamik des angreifenden Löwen und die schiere Panik des flüchtende Pferdes zeichnerisch in den Griff zu bekommen. Zwei erhaltene Zeichnungen, die über den Skizzenstatus weit hinausgehen (Abb.1), zeigen, dass ihm dies bald gut gelungen war. Da eine der Zeichnungen der Königin von Preußen geschenkt wurde, können wir davon ausgehen, dass Raden Saleh mit dem Ergebnis zufrieden war. Der schnelle Erfolg mag auch daran gelegen haben, dass er für die Lösung des panischen Pferdes auf ein bekanntes Werk von Horace Vernet (Mazeppa 1826), zurückgreifen konnte (Abb. 3). Saleh hatte eine besondere Vorliebe für diesen französischen Maler, dessen dynamische Kompositionen und kräftige Farbgebung ihn sehr beeindruckten. Die Pferde auf den Skizzen, dem großen Ölbild und den späteren kleineren Formaten in Öl (eines wurde am 8.3.2011 bei Christie's Amsterdam versteigert), zeigen nicht nur die gleiche Dynamik, sondern sogar die gleiche Fellfärbung wie Vernets ??Mazeppa?? Pferd. Das deutet darauf hin, dass Raden Saleh dieses Zitat nicht etwa verstecken, sondern herausstellen wollte. Es ist ein Bekenntnis zur Kunstauffassung Vernets, die, wie wir wissen, im Gegensatz zu der von Delacroix stand. So gesehen ist das vorliegende Bild geradezu ein Manifest der Salehschen Kunstauffassung. Geschichte des Bildes ??In letzter Not?? Das Bild ??In letzter Not?? entstand im Jahr 1842, das für Saleh ein sehr fruchtbares war. Es erregte große Aufmerksamkeit und noch im gleichen Jahr erhielt der Dresdener Künstler H.F. Grünewald den Auftrag, das Gemälde zu lithographieren. Er nannte seine Lithographie ??Der Löwenangriff nach Raden Saleh??. Dieses Blatt wurde 1843 als Geschenkblatt der Dresdner Tiedgestiftung an alle Teilnehmer der Tiedge Lotterie verteilt und erreichte damit eine sehr große Verbreitung. (Die Tiedge Stiftung war eine wohltätige Stiftung zu Gunsten verarmter Künstler). Eine weitere Reproduktion des Gemäldes, ein Stahlstich, wurde 1845, als Geschenk für frühe Abonnenten, der englischen Zeitschrift Payne's Universum or Pictural World beigelegt. Das Blatt wurde wie folgt angekündigt: A splendid Premium Plate, engraved in the line manner, of the ??Attack of the Lion?? after the picture of his H.R.H. Prince Raden Saleh, measuring 17 inches by 13 inches, printed on sheet imperial paper, and equal in execution to the plates of the art union. Die Auswahl Paynes erklärt sich dadurch, dass er einen Kunstverlag in Leipzig besaß, in dem er dieses Blatt stechen ließ. Payne's Universum wurde auch in Amerika vermarktet, so dass dieses Blatt den Künstler Raden Saleh bereits 1845 in den Staaten bekannt machte. Diese frühe, europa- und amerikaweite Verbreitung der lithographierten, bzw. gestochenen Version des Bildes erklärt vielleicht auch, dass einige Nachzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert existieren. Eine davon wurde am 12.03.2011 vom Auktionshaus Larasati in Singapur als Originalzeichnung Raden Saleh angeboten, wurde dann aber zurückgezogen, nach Aufklärung des Sachverhaltes durch mich. Obgleich das Bild schon nach seiner Fertigstellung die Zeitgenossen faszinierte, wurde es zu keiner Ausstellung eingeliefert. Der Grund dafür scheint in seiner frühen Erwerbung gelegen zu haben. Raden Saleh berichtet in einem Brief an den holländischen Kolonialminister J.C. Baud (geschrieben am 17. Mai 1844 auf Schloss Callenberg bei Coburg), dass er an den Leipziger Sammler Adolf Heinrich Schletter zwei Bilder verkauft hat: Die Dresden saya soedah bikin djoega gambar darie Djawa orang boeroe sapie oetan (Banteng). Jang kedoeanja satu orang Arab (Bedoeinen) naek koeda satoe singga tangkep sama diea, inie doea gambar die bellie katoean Schletter die Leipzig arga 200 lui d'ore.?? In Dresden habe ich Bilder mit javanischen Motiven gemalt, nämlich Javaner, die auf der Stierjagd sind. Ein zweites stellt einen Araber (Beduinen) dar, der auf einem Pferd reitet, das von einem Löwen angegriffen wird. Diese beiden Bilder habe ich an Herrn Schletter aus Leipzig verkauft, für den Preis von 200 Louis d'ore. (Übersetzung Werner Kraus) (Da ein Louis d'ore 6,7 g wog und aus 22 karätigem Gold bestand, bekam Raden Saleh für die beiden Bilder 1,34 Kilogramm 22 karätiges Gold bezahlt, bzw. für die ??Löwen­Attacke?? 0,67 kg, ein unglaublich hoher Preis für ein Bild in jener Zeit.) Adolf Heinrich Schletter, der drei Bilder von Raden Saleh besaß, war einer der bedeutendsten Kunstsammler Sachsens. Er verfügte in seinem Testament, dass seine 80 Bilder Grundstock eines zu bauenden Museums in Leipzig, das heutige Museum der bildenden Künste, werden sollten. Bei der Übergabe der Bilder befand sich allerdings nur noch die ??Stierjagd?? in der Sammlung. Die beiden anderen Saleh Bilder, ??Männliches Bildnis?? und ??In letzter Not?? waren bereits herausgenommen worden. In wessen Besitz sich die ??letzte Not?? nach Schletter befand ist nicht bekannt. Mit großer Wahrscheinlichkeit blieb es in einer deutschen Sammlung. Die oben skizzierte Werkgeschichte zeigt also, dass das Bild ??In letzter Not?? schon von den Zeitgenossen als ein großes und bedeutsames erkannt wurde. Nicht nur erzielte es einen ungewöhnlich hohen Preis, sondern es wurde auch mehrere Male graphisch reproduziert. Es muss für eine Zeit in der Öffentlichkeit sehr präsent gewesen sein und es ist schwer zu erklären, weshalb es vergessen und erst jetzt wieder aufgefunden wurde. Das imposante Gemälde weist nur geringe Altretuschen und sehr geringe Leinwandschäden auf. Es ist nicht doubliert. Der Keil­rahmen und der vergoldete Rahmen sind vermutlich original. Der Gesamtzustand kann als sehr gut bezeichnet werden. Das Gemälde ??In letzter Not??, das 1842 in Dresden gemalt wur­de, ist ohne jeden Zweifel ein originales Werk des Raden Saleh. Passau, 23. März 2011 Dr. Werner Kraus Direktor Centre for Southeast Asian Art Saleh Ben Jaggia, Raden 1811 Samarang (Java) - 1880 Buitenzorg Last resort. Signed and dated bottom left: Raden Saleh 1842. Oil on canvas. 154 x 168,5cm. Frame (194 x 207cm). Provenance: -1842 directly from the artist to Adolf H. Schletter (1793 - 1853); - in the 20s/30s of the 20th century through succsession until today. This painting is the largest work by Raden Saleh kown today. In cooperation with Sascha Tyrra Art Consulting Expertise: Dr. Werner Kraus, Passau, March 2011 Two sides, opposite to each other and yet both light and friendly, cast their magic spell over my soul. There the paradise of my childhood in the bright sunlight, washed by the Indian Ocean, where my beloved ones live and there the ashes of my ancestors rest. Here Europe's luckiest countries, where the arts, sciences and educational values shine like diamond jewellery, to where the yearning of my youth finally brought me; where I was lucky enough to find friends within the noblest circles, friends who replaced father, mother, brothers and sisters. Between these two worlds my heart is split. These are the sentences with which the Javanese painter Raden Saleh, whose 200th birthday we are celebrating this year, opens his autobiography, which he handed to his Dresden friends on 25 January 1849. After a happy and artistically successful period, he thus took leave of his 'second home' and prepared for his return to Java. During the past ten years he had established himself as an outstanding oriental painter among the Late Romantic artists in Dresden, achieving social and personal recognition. After gaining much attention with oriental hunting pictures since 1840, he began to turn towards a new composition scheme in 1842: the relationship between attacking lions, fleeing horse and surprised horseback rider. The central statement of this pictorial arrangement is the superiority of the untamed over the domesticated element, of nature over culture. To intensify the dramatic conflict of this situation, Saleh placed the group inside a dramatic natural setting: gorge, waterfall and oriental flora. He thus confirmed the Late Romantic concept of the oriental other in an exemplary way. The constructed other, the savage, formed a sharp contrast to the protected bourgeois world of the 19th century. The pleasant shiver it sent down the viewer's spine could be calculated and controlled, it was a theatrical fear. With his art, Raden Saleh deliberately fed into social expectations. The painting presented here represents the climax of this thematic development. In a number of sketches, preliminary drawings and small-sized oil paintings that all struggle to solve the same problem - how to relate lion and horse to one another? - Raden Saleh prepared for his masterstroke. Initially he tried to capture the murderous dynamic of the lion on the attack and the sheer panic of the fleeing horse in drawings. Two extant works which are more than sketches (Ills. 1 and 2) demonstrate that he soon succeeded in his attempt. Since one of the drawings was given to the Queen of Prussia as a present, we may assume that Raden Saleh was satisfied with the result. One reason why he succeeded so quickly may have been that he was able to base his solution regarding the panicky horse on a well-known work by Horace Vernet (Mazeppa, 1826; Ill. 3). Saleh had a special predilection for this French painter, whose dynamic compositions and strong colours impressed him greatly. The horses in the sketches, the large oil painting and the later small oil paintings (one of them was auctioned off at Christie's Amsterdam on 8.3.2011) not only show the same dynamics but even the same colour of fur as Vernet's Mazeppa horse. This indicates that Raden Saleh by no means tried to hide the fact that he was quoting but rather wanted to emphasise it. It is an endorsement of Vernet's concept of art which, as we know, was in opposition to that of Delacroix. Seen from this perspective, the picture in question is no less than a manifesto of Saleh's concept of art. History of the painting Last Resort Last Resort was created in 1842, which was a very productive year for Saleh. The picture drew much attention, and that same year Dresden artist H.F. Grünewald was commissioned to lithograph the painting. He called his lithography The Attack of the Lion after Raden Saleh. In 1843 this sheet was given to all participants in the Tiedge lottery as a present by the Tiedge Foundation in Dresden. The work thus achieved very wide distribution. (The Tiedge Foundation was a charitable foundation to aid impoverished artists). Another reproduction of the painting, a steel engraving, was enclosed in the English periodical Payne's Universum or Pictorial World as a present for early subscribers in 1845. The sheet was announced as follows: A splendid Premium Plate, engraved in the line manner, of the 'Attack of the Lion' after the picture of his H.R.H. Prince Raden Saleh, measuring 17 inches by 13 inches, printed on sheet imperial paper, and equal in execution to the plates of the art union. Payne selected the work because he owned an art publishing house in Leipzig, where he had this sheet engraved. Payne's Universum was also marketed in America. As a consequence, this sheet made the artist R. S. known in the States as early as 1845. The early distribution of the lithographed or engraved version of the painting throughout Europe and North America may explain why several 19th-century reproductions exist in the form of drawings. Some of them were offered as originals by Raden Saleh by the auction house Larasati in Singapore on 12.03.2011, but withdrawn after I clarified the matter. Even though the painting fascinated contemporary viewers immediately after its completion, it was not sent to any exhibition. The reason seems to have been that it was acquired early on. In a letter to the Dutch Secretary of Colonial Affairs J. C. Baud (written on 17 May 1844 at Callenberg Castle near Coburg) Raden Saleh mentioned that he had sold two paintings to the collector Adolf Heinrich Schletter in Leipzig: Die Dresden saya soedah bikin djoega gambar darie Djawa orang boeroe sapie oetan (Banteng). Jang kedoeanja satu orang Arab (Bedoeinen) naek koeda satoe singga tangkep sama diea, inie doea gambar die bellie katoean Schletter die Leipzig arga 200 lui d'ore. In Dresden I painted pictures with Javanese themes: Javanese men on a bull hunt. Another one shows an Arab (a Bedouin) riding on a horse which is attacked by a lion. I sold these two pictures to Mr Schletter in Leipzig, for a price of 200 louis d'or. (Translated from the German translation by Werner Kraus) (Since one louis d'or weighed 6.7 g and consisted of 22-carat gold, Raden Saleh received 1.34 kilograms of 22-carat gold as compensation for the two pictures, or 0.67 kg for Attack of the Lion - an incredibly high price for a painting in those days.) Adolf Heinrich Schletter, who owned three pictures by Raden Saleh, was one of the most eminent art collectors in Saxony. In his testament he requested that his 80 pictures become the basic stock of a museum to be built in Leipzig, today's Museum of Fine Arts. When the works were handed over, however, only Bull Hunt was still in the collection. The two other paintings by Saleh, Portrait of a Man and Last Resort, had already been removed. We do not know who owned Last Resort after Schletter. In all likelihood it remained in a German collection. In short, the history of the painting as outlined above reveals that the Last Resort was recognised as a great and significant work even by the artist's contemporaries. Not only did it earn an unusually high price, it was also graphically reproduced several times. For a while it must have had a solid public presence, and it is difficult to explain why it was later forgotten, only to be found again just now. The formidable painting shows merely insignificant retouching work and very minor damage to the canvas. It has not been relined. The stretcher bars and the gilded frame are probably originals. The overall condition can be described as excellent. The painting Last Resort, which was painted in Dresden in 1842, is with­out any doubt an original work by Raden Saleh. Passau, 23 March 2011 Dr Werner Kraus Director Centre for Southeast Asian Art
Pictures credits: Contact organization
Drawings, watercolours and pastels
About the sale
Catalog
Beaux Arts
50968 Köln - Germany
05/13/2011
Offered by Van Ham
49 221 9258620

Find similar lots for sale on Interencheres

See more lots for sale on Interencheres
Value:€300 - €400
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€20 - €30
Live
06/13/2026
Offered by COMPIEGNE ENCHÈRES - ACTEON COMPIÈGNE
Value:€150 - €200
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€3,000 - €3,500
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€300 - €400
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€30 - €50
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€2,000 - €4,000
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€4,500 - €6,000
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€1,800 - €2,500
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€150 - €200
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€20,000 - €22,000
Timed
Offered by MDP Auction
Value:€2,000 - €3,000
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€100 - €150
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€50 - €80
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€40 - €120
Live
06/13/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€100 - €150
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€100 - €150
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€1,500 - €2,500
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€300 - €400
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€150 - €250
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€4,500 - €5,500
Live
06/14/2026
Offered by Militaria auctions
Value:€1,200 - €1,500
Live
06/17/2026
Offered by Ader
Value:€200 - €300
Live
06/19/2026
Offered by ENCHERES OCCITANES
Value:€5,000 - €7,000
Live
06/17/2026
Offered by Ader
Value:€6,000 - €8,000
Live
06/17/2026
Offered by Ader
Value:€80,000 - €120,000
Live
06/17/2026
Offered by AGUTTES
Value:€8,000 - €12,000
Live
06/17/2026
Offered by Ader
Value:€300 - €400
Live
06/23/2026
Offered by MIRABAUD MERCIER
Value:€600 - €800
Live
06/24/2026
Offered by Arenberg Auctions
Value:€1,500 - €2,000
Live
06/24/2026
Offered by Arenberg Auctions