Lot no. 3430
SCHOOL OF SIENA, 15th century Madonna and Child. Pen and brush and grey ink, black chalk, traces of heightening in white on fine laid paper. Monogrammed lower right in pen and brown ink: F.K. 14.3 x 11 cm. Framed. Provenance: - Collection of Joseph Grünling (d. 1845), see Lugt 1462/63 according to note on the old mount. - Collection of Friedrich Kalle (1804-1875), Cologne and Bonn, Lugt 1022. - Sale Phillips, London, 3 July 1996, no. 122. p. 48 with ill. (as Sienese School, 15th Century). - With Guy Van Oers, Antwerp (acquired there in 2005). - Private collection, Paris. - Private collection, Switzerland. Marianne Joannides hat im Auktionskatalog von Phillips 1996 folgende Zuordnung gemacht: "Eine Zeichnung aus dem fünfzehnten Jahrhundert, die den Stil des Malers des frühen Trecento, des Meisters der Heiligen Cecilia, auch bekannt als Buonamico Buffalmacco (um 1262/72-1340), kopiert.“ Formal sind in der Zeichung unmittelbare Anleihen bei Duccios Madonna-Rucellai (1280er Jahre) zu finden, die eher auf sienesischen Ursprung hinweisen: etwa die Haltung des Christkindes mit dem rechten Arm der Maria und ebenso die Andeutung der gedrechselten rechten Armlehne - letztere findet sich ähnlich auch auf einer Madonna von Cimabue (Werkstatt?) im Louvre. Weitergehende Anleihen sind etwa in den Gewandfalten zu finden. Das Gesicht der Madonna steht demgegenüber nicht unmittelbar mit Duccios Vorbild in Verbindung - der Blick ist nicht wie dort auf den Betrachter gerichtet. ------------------------------------------------- SIENESISCH, 15. JH. Madonna mit Kind. Feder und Pinsel in Grau, schwarze Kreide, Spuren von Weisshöhung auf feinem Bütten. Unten rechts mit brauner Feder monogrammiert: F.K. 14,3 x 11 cm. Gerahmt. Provenienz: - Sammlung Joseph Grünling (gest. 1845), vgl. Lugt 1462/63,gemäss Aufschrift auf der alten Montierung. - Sammlung Friedrich Kalle (1804-1875), Köln und Bonn, Lugt 1022. - Auktion Phillips, London, 3. Juli 1996, Nr. 122. S. 48 mit Abb. (als Sienese School, 15. Century). - Kunsthandel Guy Van Oers, Antwerpen (dort 2005 erworben). - Paris, Privatsammlung. - Schweizer Privatsammlung. Marianne Joannides hat im Auktionskatalog von Phillips 1996 folgende Zuordnung gemacht: "Eine Zeichnung aus dem fünfzehnten Jahrhundert, die den Stil des Malers des frühen Trecento, des Meisters der Heiligen Cecilia, auch bekannt als Buonamico Buffalmacco (um 1262/72-1340), kopiert.“ Formal sind in der Zeichung unmittelbare Anleihen bei Duccios Madonna-Rucellai (1280er Jahre) zu finden, die eher auf sienesischen Ursprung hinweisen: etwa die Haltung des Christkindes mit dem rechten Arm der Maria und ebenso die Andeutung der gedrechselten rechten Armlehne - letztere findet sich ähnlich auch auf einer Madonna von Cimabue (Werkstatt?) im Louvre. Weitergehende Anleihen sind etwa in den Gewandfalten zu finden. Das Gesicht der Madonna steht demgegenüber nicht unmittelbar mit Duccios Vorbild in Verbindung - der Blick ist nicht wie dort auf den Betrachter gerichtet.
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Catalog
03/28/2025
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