Lot no. 785
Sigmar Polke Ohne Titel (Mönchengladbach 1987) Rasterbild: Gouache über Lack auf Karton. 100 x 70 cm. Unter Glas gerahmt. Rückseitig signiert, datiert und nummeriert. Exemplar 18/30. Edition Museumsverein Mönchengladbach (mit rückseitigem Stempel). - Rückseitig mit Resten einer Montierung mit Papierklebestreifen. Becker/von der Osten 73 Wir danken dem Estate of Sigmar Polke, Köln, für hilfreiche Auskünfte. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eines von 30 Unikaten, die von Sigmar Polke 1987 für den Museumsverein Mönchengladbach als Jahresgabe geschaffen wurden. Die Rasterpunkte tauchten erstmals Anfang der 1960er Jahre in Polkes Oeuvre auf und sind seither zu einer Art Markenzeichen seiner Bilder geworden. Der Künstler äußerte sich 1966 in seiner unvergleichlichen, leicht skurrilen Art zu seinem Verhältnis zu dieser Technik: „Ich liebe alle Punkte. Mit vielen Punkten bin ich verheiratet. Ich möchte, dass alle Punkte glücklich sind. Die Punkte sind meine Brüder. Ich bin auch ein Punkt. Früher haben wir immer zusammen gespielt, heute geht jeder seine eigenen Wege. Wir treffen uns nur noch zu Familienfesten und fragen uns: wie geht's?“ (Sigmar Polke, zitiert nach: Götz Adriani (Hg.), Polke, Eine Retrospektive, Die Sammlungen Frieder Burda, Josef Froehlich und Reiner Speck, Ausst.Kat. Museum Frieder Burda, Baden-Baden, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Ostfildern 2007, S.123) Sigmar Polke Untitled (Mönchengladbach 1987) Halftone image: gouache on top of varnish on card. 100 x 70 cm. On the verso, signed and dated. Numbered 18/30. Edition Museumsverein Mönchengladbach (stamped verso). - Remnants of masking tape mounting on the verso. Becker/von der Osten 73 We would like to thank the estate of Sigmar Polke, Cologne, for the helpful information. The present work consists of an annual special edition of 30 unique works created by Sigmar Polke in 1987 for the Mönchengladbach Museums Association. The raster dots first appeared in Polke's oeuvre at the beginning of the 1960s, and have since become a type of trademark of his pictures. In 1966, in his unique, slightly bizarre way, the artist explained his relationship to this technique: 'I love all dots. I am married to many dots. I want all dots to be happy. The dots are my brothers. I am also a dot. We used to play together, today each one goes its separate way. Now we only meet at family celebrations and ask ourselves: how are you?' nen Wege. Wir treffen uns nur noch zu Familienfesten und fragen uns: wie geht's?“ (Sigmar Polke, quoted from: Götz Adriani (ed.), Polke, Eine Retrospektive, Die Sammlungen Frieder Burda, Josef Froehlich und Reiner Speck, exhib.cat. Museum Frieder Burda, Baden-Baden, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Ostfildern 2007, p.123)
Pictures credits: Contact organization
Drawings, watercolours and pastels
About the sale
Catalog
Art Contemporain
50667 Köln - Germany
05/31/2014
Offered by Kunsthaus Lempertz
+49-(0)221-925729-0