Lot no. 4225
Spitteler, Carl, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1845-1924). Umfangreiche Sammlung von 22 eigenh. Briefen und 34 eigenh. Post- und Briefkarten, jeweils mit Unterschrift. 1911-1920. An den Arzt Hermann F. Hofmann in Kaub (damals noch Caub) am Rhein, einen Leser und grossen Verehrer Spittelers. Beginnend mit einer dichten Folge von Briefen im Jahr 1911 und bis zum Kriegsbeginn gehend, dann wieder ab 1916 in ebenso vertrautem wie höflich distanzierten Ton. Gleich der erste Brief von 1911 schlägt den Ton an: "Ich beglückwünsche Sie zu Ihren Gedanken." Spitteler geht ausführlich auf seine Arbeiten ein, besucht Hofmann auch in Kaub. Diese Phase mündet 1912 in Hofmanns Publikation: Carl Spitteler. Eine Einführung in seine Werke (erschienen beim Wanderer-Verlag in Magdeburg). - Ab 1917 stammen einige weitere Schreiben von Spittelers Tochter Anna, zuletzt steht die gedruckte Todesanzeige Carl Spittelers von 1924. - Die Sammlung umfasst ausser den Autographen auch einen umfangreichen Bestand an Büchern, Zeitungsausschnitten und Bildmaterial (Portraits), die Hofmann über Spitteler zusammengetragen hat, allein etwa 30 gedruckte Publikationen von und über Spitteler. Ferner finden sich Exzerpte, Briefentwürfe und Manuskripte für Publikationen Hofmanns über Spitteler, das hs. Programm für einen "Spitteler-Abend" u.a.m. - Die ersten Briefe Spittelers tragen hs. Nummern, wobei der erste vorliegende Brief die Nr. 5 trägt. Der Bestand war also offenbar ursprünglich noch umfangreicher. - Insgesamt ein in diesem Umfang sehr ungewöhnlicher und bedeutender Bestand für die Forschung. Dieses mit * (Asterisk) bezeichnete Objekte ist vollumfänglich mehrwertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, erhalten die MWST rückvergütet.
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Books & Autographs
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09/17/2025
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