Lot no. 3004
ALBERT ANKER
(1831 Ins 1910)
Bernese woman readig a letter. 1896.
Oil on canvas.
Signed centre right: Anker.
63.5 × 49.5 cm.
Provenance:
- Bohni private collection, Basel, 1897.
- Galerie Neupert, Zurich.
- Scherz private collection, Bern, probably acquired in the above gallery.
- Lützelflüh private collection, 1962.
- Private collection, Germany, acquired from the above collection in 1981.
Exhibited:
Bern 1931, Albert Anker 1831–1910. Jahrhundertsausstellung, Berner Kunstmuseum, 20.6.–23.8.1931, no. 146, as "Der Brief des Bräutigams" (with the label on the reverse).
Literature:
- Exh.cat. Albert Anker 1831–1910. Jahrhundertsausstellung, Bern 1931, p. 14, no. 146 (with ill.).
- Albert Anker, Max Huggler and Kunstmuseum Bern: Albert Anker. Katalog der Gemälde und Ölstudien, Bern 1962, no. 350 (with ill.).
- Sandor Kuthy and Hans A. Lüthy: Anker. Zwei Autoren über einen Maler, Zurich 1980, p. 43 (with ill.).
- Franz Zelger: Albert Anker 1831–1910. 32. ausgewählte Bilder zum 150. Geburtstag des Malers, Glattbrug 1980, p. 25.
- Sandor Kuthy and Therese Bhattacharya-Stettler: Albert Anker. Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien, Basel 1995, p. 224, no. 510 (with ill.).
Dieses schöne und für den Künstler äusserst typische Sujet einer jungen Frau, die in der Küche sitzend einen Brief liest, hat Albert Anker auch in einer Variante in Aquarell geschaffen (vgl. Abb. 1).
Den Verkauf des Gemäldes hat Anker in seinem Notizbüchlein 27 für die Jahre 1896/97 in einer Liste festgehalten, in der wir auch den Namen des Modells erfahren: "ont quitté l’atelier": "Janv. 1897: Herr Bohni (…) Emma Reubi mit Brief und Kartoffel".
Der Verbleib des Gemäldes war den Autoren des Werkverzeichnisses unbekannt. Erst vor kurzem wurde es in einer deutschen Privatsammlung wiederentdeckt, wo es sich die letzten 45 Jahre befunden hatte. Anker zeigt die junge Frau vor einem hellen Hintergrund, was für seine Darstellungen von Einzelfiguren eher selten ist.
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ALBERT ANKER
(1831 Ins 1910)
Brief lesende Bernerin. 1896.
Öl auf Leinwand.
Rechts mittig signiert: Anker.
63,5 × 49,5 cm.
Provenienz:
- Privatsammlung Bohni, Basel, 1897.
- Galerie Neupert, Zürich.
- Privatbesitz Scherz, Bern, wohl in obiger Galerie erworben.
- Privatbesitz, Lützelflüh, 1962.
- Privatbesitz, Deutschland, 1981 bei Obigem erworben.
Ausstellung:
Bern 1931, Albert Anker 1831–1910. Jahrhundertsausstellung, Berner Kunstmuseum, 20.6.–23.8.1931, Nr. 146, als "Der Brief des Bräutigams" (verso mit Etikett).
Literatur:
- Ausst.-Kat. Albert Anker 1831–1910. Jahrhundertsausstellung, Bern 1931, S. 14, Nr. 146 (mit Abb.).
- Albert Anker, Max Huggler und Kunstmuseum Bern: Albert Anker. Katalog der Gemälde und Ölstudien, Bern 1962, Nr. 350 (mit Abb.).
- Sandor Kuthy und Hans A. Lüthy: Anker. Zwei Autoren über einen Maler, Zürich 1980, S. 43 (mit Abb.).
- Franz Zelger: Albert Anker 1831–1910. 32. ausgewählte Bilder zum 150. Geburtstag des Malers, Glattbrug 1980, S. 25.
- Sandor Kuthy und Therese Bhattacharya-Stettler: Albert Anker. Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien, Basel 1995, S. 224, Nr. 510 (mit Abb.).
Dieses schöne und für den Künstler äusserst typische Sujet einer jungen Frau, die in der Küche sitzend einen Brief liest, hat Albert Anker auch in einer Variante in Aquarell geschaffen (vgl. Abb. 1).
Den Verkauf des Gemäldes hat Anker in seinem Notizbüchlein 27 für die Jahre 1896/97 in einer Liste festgehalten, in der wir auch den Namen des Modells erfahren: "ont quitté l’atelier": "Janv. 1897: Herr Bohni (…) Emma Reubi mit Brief und Kartoffel".
Der Verbleib des Gemäldes war den Autoren des Werkverzeichnisses unbekannt. Erst vor kurzem wurde es in einer deutschen Privatsammlung wiederentdeckt, wo es sich die letzten 45 Jahre befunden hatte. Anker zeigt die junge Frau vor einem hellen Hintergrund, was für seine Darstellungen von Einzelfiguren eher selten ist.
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