Lot no. 3044
CUNO AMIET (Solothurn 1868–1961 Oschwand) Village square Oschwand. 1921. Oil on canvas. Monogrammed and dated lower right: CA 21. 91 × 98 cm. Certificate: Swiss Institute for Art Research, Zurich 8.11.1984, SIK-ISEA-Inventary number 53871. Provenance: - Estate of the aritst Cuno Amiet, Oschwand (with the stamp on the reverse). - Private collection, Switzerland. The work is registered in the Swiss Institute for Art Research online database of the catalogue raisonné by Franz Müller and Viola Radlach: Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1961, under the number 1921.44 as an autograph work by Cuno Amiet. Das Jahr 1919 stellte einen Höhepunkt in Amiets künstlerischem Schaffen dar. Nach dem Krieg und dem Tod Hodlers im Jahr 1918 hatte Amiet seine Ausdruckskraft vollständig entfaltet. Mit der grossen Ausstellung in der Kunsthalle Bern wurde er gemeinsam mit seinem Jugendfreund Giovanni Giacometti endgültig zum angesehensten lebenden Künstler der Schweiz. Im Gemälde "Dorfplatz Oschwand" findet Amiet zu einer expressiven Bildsprache zurück, die in Farbgebung und Pinselduktus an seine Zeit bei der Künstlervereinigung "die Brücke", aber auch an die Kunst der französischen Fauvisten erinnert. Hier scheint das Figürliche sich gerade in leuchtenden Farberuptionen aufzulösen. ------------------------------------------------- CUNO AMIET (Solothurn 1868–1961 Oschwand) Dorfplatz Oschwand. 1921. Öl auf Leinwand. Unten rechts monogrammiert und datiert: CA 21. 91 × 98 cm. Gutachten: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, 8.11.1984, SIK-ISEA-Inventarnummer 53871. Provenienz: - Künstler-Nachlass Cuno Amiet, Oschwand (verso mit Stempel). - Schweizer Privatsammlung. Das Werk ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in der Online-Datenbank des Werkverzeichnisses von Franz Müller und Viola Radlach: Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1961, unter der Nummer 1921.44 als eigenhändiges Werk von Cuno Amiet aufgeführt. Das Jahr 1919 stellte einen Höhepunkt in Amiets künstlerischem Schaffen dar. Nach dem Krieg und dem Tod Hodlers im Jahr 1918 hatte Amiet seine Ausdruckskraft vollständig entfaltet. Mit der grossen Ausstellung in der Kunsthalle Bern wurde er gemeinsam mit seinem Jugendfreund Giovanni Giacometti endgültig zum angesehensten lebenden Künstler der Schweiz. Im Gemälde "Dorfplatz Oschwand" findet Amiet zu einer expressiven Bildsprache zurück, die in Farbgebung und Pinselduktus an seine Zeit bei der Künstlervereinigung "die Brücke", aber auch an die Kunst der französischen Fauvisten erinnert. Hier scheint das Figürliche sich gerade in leuchtenden Farberuptionen aufzulösen.
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Modern and contemporary paintings
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Catalog
Impressionist. Modern and Swiss Art
8031 Zürich - Switzerland
06/27/2025
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